Wladimir Putin fürchtet um sein Leben

Die anhaltenden Proteste in Russland machen dem Kremlchef Wladimir Putin große Angst und lassen ihn um sein Leben fürchten. Es gibt ein Szenario, dass er unbedingt vermeiden möchte. Die größte Angst hat er nämlich davor, inmitten der Unruhen auf russischer Straße getötet zu werden, wenn er seinen „Griff“ lockere. Wie die britische „Sun“ berichtet, befürchtet Putin daher, dass ihn das gleiche Schicksal ereilen könnte, wie den lybischen Diktator Muammar al-Gaddafi.

Und was ihn dann erwartet, dürfte Putin genau wissen. Denn wie verschiedene Quellen bereits wissen, soll sich Putin völlig besessen Videos von Gaddafis Ermordung angesehen haben. Der lybische Diktator wurde 2011 nach diesen Videos von einem wütenden Mob in die Enge getrieben und erschossen. Ob es Putin wirklich genau so ergehen könnte, wenn ihn die russische Bevölkerung in die Finger bekommt?


Die wohl größte Gefahr für Putins Macht könnte sein Gegner Alexei Nawalny sein. Das jedenfalls meint CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen in einem Interview mit „Deutschlandfunk“. Nawalny war erst am vergangenen Dienstag in einem international kritisierten Prozess zu dreieinhalb Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Der Putin-Gegner soll gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben, während er sich nach einem Giftanschlag in Deutschland aufhielt.

Der russische Präsident sei in einem Dilemma, sagte Röttgen: „Wenn er ihn in ein Straflager steckt, wie nun, macht er ihn noch mehr zum Helden. Wenn er ihn wieder auf die Straße hätte freigelassen, dann wäre er ein weiterer aktiver Oppositioneller gewesen.“

Die Vorgänge hätten die russische Gesellschaft verändert, da ist sich Röttgen sicher. Das harte Vorgehen gegen die Demonstrationen spreche dafür, dass die Opposition gegen das „System Putin und gegen die Korruption im Land“ eine neue Dimension erreicht habe. „Ich glaube, Putin hat die junge Generation bereits verloren.“

Klingt so, als müsse Putin wirklich um sein Leben fürchten.

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