Wladimir Putin: Dringender, medizinischer Notfall im Kreml

Dieser Vorfall ließ sich nicht mehr vor der russischen Öffentlichkeit verbergen. Nach seinem letzten, virtuellen Geschäftstreffen erlitt der russische Präsident einen plötzlichen Anfall „starker Übelkeit, Schwäche und Schwindelgefühl“. Der russische Despot brauchte „dringend medizinische Hilfe“.

Über den Moskauer Zwischenfall berichtete zuerst die britische Zeitung „Sun“. Sie berief sich auf den Telegram-Kanal „General SVR“, der geheime Quellen im Kreml besitzt.

Der Anfall habe sich nach einer 90-minütigen Sitzung ereignet. Ein Schwächeanfall? Die Ärzte zogen jedenfalls die Reißleine und ordneten an, dass Putin keine längeren, öffentlichen Auftritte mehr wahrnehmen darf. Deswegen soll auch das traditionelle TV-Format „Der direkte Draht“ abgesagt worden sein. Bislang stellte sich Putin dabei immer stundenlang den Fragen des Volks und beantwortete diese in einer fürsorglichen Rolle.

Was genau Putin hat, ist bis heute unklar. Aber man kann deutlich sehen, dass der russische Präsident sich optisch verändert hat und von Auftritt zu Auftritt ungesünder aussieht. Auch seine öffentlichen Auftritte wurden seit Beginn des Ukraine-Krieges immer kürzer und seltener. Spione aus mehreren Ländern bestätigten, dass es Hinweise auf eine schwere Erkrankung gebe. Immer wieder ist von Krebs oder Parkinson die Rede. Der ukrainische Geheimdienst-Chef gab zuletzt bekannt, dass Putin an „mehreren, schweren Krankheiten“ leide.

Der Kreml schweigt zu derartigen Gerüchten meistens. Doch nachdem die Meldungen rund um Putins Gesundheitszustand immer massiver und dringender wurden, sah sich der russische Außenminister Sergej Lawrow zu einem Statement veranlasst. Er dementierte die Gerüchte mit einer merkwürdigen Formulierung: „Ich glaube nicht, dass vernünftige Menschen in dieser Person Anzeichen für irgendeine Art von Krankheit oder Gebrechen sehen können“, so Lawrow auf eine Anfrage des französischen Senders TF1. „Jeden Tag“ könne man den Präsidenten sehen, fügte er hinzu: „Man kann ihn auf Bildschirmen sehen, seine Reden lesen und anhören“.

Ein Kommentar

  1. Dummheit ist zwar nicht strafbar – man soll aber damit nicht prahlen und den Gegner ungewollt zum Supermann machen. Man bereitet sich für den Krieg in jeder Hinsicht und führt ihn für sich – ohne Andere zu gefährden. Nicht einfach alles organisieren und dann erwarten dass Andere helfen und sterben.

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