Weltbekannter ARD-Reporter gestorben

Gerd Ruge ist tot. Er verstarb am vergangenen Freitag im stolzen Alter von 93 Jahren in seiner Wahlheimat München. Über seinen Tod berichtete der Westdeutsche Rundfunk (WDR). Woran genau er starb, ist unklar. Nahe liegt aber, dass er auf Grund seines Alter starb.

Ruge berichtete zu seiner aktiven Zeit viele Jahre lang als Korrespondent aus Ländern wie Russland oder den Vereinigten Staaten von Amerika. In Medienkreisen galt er bis zuletzt als wahre Reporter-Legende, zu der die meisten aufsahen.

Zu Ruges Tod fand der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow passende Worte: „Gerd Ruge gehört zu den großen Reporterpersönlichkeiten der ersten Stunde. Profunde Analysen, präzise Interviews und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge leicht verständlich zu erklären, das zeichnete ihn aus.“


Er sei ein wertvoller Zeitzeuge wichtiger politischer Ereignisse im In- und Ausland gewesen, erklärt Buhrow. Außerdem: „Unvergessen bleiben seine zahlreichen Auslandsreportagen und Reiseberichte. Das Publikum hat ihn dafür geliebt.“ Für viele nachfolgende Generationen von Journalistinnen und Journalisten sei er Vorbild und Orientierung gewesen – und das würde bis heute anhalten.

Der Reporter wurde im Sommer 1928 in Hamburg geboren. In seiner beruflichen Laufbahn wurde er quasi zu festem Bestandteil der ARD. Der Journalist war in unterschiedlichen Positionen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig. Sein Beginn und sein Ende waren jedoch gleich: Seine Heimat war die ARD.


Anlässlich seines Todes änderte der WDR am gestrigen Samstag sein Programm. Um 21:45 Uhr strahlte der Sender die große Gerd Ruge Nacht aus. Unter anderem konnten sich die Zuschauer über „In 80 Jahren um die Welt“ und im Anschluss über eine seiner letzten Reportagen „Gerd Ruge unterwegs – Sommer am Colorado“, freuen.

Er ist und bleibt ein unvergessener Teil der ARD. Sein Tod dürfte jedem, der ihn kannte, besonders nahe gehen.

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