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Wagenknecht: Hat sie das wirklich gesagt?

Da werden selbst hauptberufliche Kreml-Propagandisten neidisch. Die Linken Politikerin Sahra Wagenknecht sorgt mit Twitter-Beitrag für Empörung.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wagenknecht sich mit Blick auf den russischen Krieg in der Ukraine und die entsprechende Politik der westlichen Verbündeten des angegriffenen Landes kritisch äußert. Selbst gegen die eigene Partei wendet sich der Unmut der Linken-Politikerin.

Noch im Februar – wenige Tage bevor Russland am 24. Februar in die Ukraine einmarschierte – äußerte sich Wagenknecht zudem immer wieder kritisch angesichts von Warnungen aus den USA vor der Invasion. So sprach sie noch am 21. Februar in der ARD-Show „Anne Will“ von einer „amerikanischen Aggressivität, mit der ein russischer Einmarsch herbeigeredet“ werde. Wenige Tage später musste die ehemalige Parteivorsitzende zurückrudern: Sie habe es nicht für möglich gehalten, dass Putin so weit gehen würde.

In ihrem neuesten Twitter-Beitrag kritisiert Wagenknecht die Politik der Grünen und spricht von einem „wahnsinnigen Krieg gegen Russland“.

Mehrere Twitter-Nutzer zeigten sich empört über Wagenknechts Worte. „Wenn nicht alles täuscht, hat Putin den Pfad der Diplomatie verlassen und stattdessen auf militärische Eroberung gesetzt“, so ein Kommentar. „Niemand lehnt Verhandlungen ab. Ihre Vorstellung von Diplomatie ist die Unterwerfung der Ukraine, damit für uns der Gashahn offen bleibt“, kritisiert ein weiterer Nutzer.

Wagenknecht ist sich jedoch sicher, „Rohstoffe und vor allem die relativ billige russische Energie sind die notwendigen Voraussetzungen für die Existenz einer wettbewerbsfähigen deutschen Industrie, auf die wir nicht verzichten können.“


Der Wirtschaftskrieg ruiniere Deutschland, während er Russland kaum schade und den Tod von Menschen in der Ukraine nicht verhindere, die Russland militärisch nicht besiegen könne, so die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei.

„Deshalb müssen wir verhandeln und Kompromisse eingehen“, so Wagenknecht und unterstützte damit den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, der die Bundesregierung zuvor aufgefordert hatte, im Ukraine-Konflikt eine Vermittlerrolle zu übernehmen.

Privat war sich Wagenknecht nicht immer so sicher. Im Mai 1997 heiratete sie den Filmproduzenten Ralph-Thomas Niemeyer. Der ehemalige SPD-Politiker und spätere Partei- und Fraktionsvorsitzende der Linken Oskar Lafontaine erklärte 2011 noch, er und Wagenknecht seien „eng befreundet“ – beide Politiker lebten aber zu diesem Zeitpunkt bereits getrennt von ihren Ehepartnern. Nicht mal ein Jahr später zog Wagenknecht dann doch mit Oskar Lafontaine zusammen. Nachdem die Ehe mit Niemeyer im März 2013 geschieden wurde, sagte die Linken-Politikerin dann am 22. Dezember 2014 endgültig “Ja” zu ihrem Oskar.

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Martin Beier

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