Virologe Christian Drosten macht schockierende Ankündigung

Die „Tönnies“-Krise verängstigt das Land, zwei Landkreise befinden sich im totalen Lockdown. Gleichzeitig wird Virologe Christian Drosten von der Presse belagert wie nie. Der reagiert auf die entgleisende Situation und machte eine krasse Ankündigung: Sein Podcast geht in Sommerpause – ausgerechnet jetzt!

In der vorerst letzten Folge des NDR-Podcasts „Das Coronavirus-Update“ machte Virologe Christian Drosten düstere Prognosen in Bezug auf das Infektionsgeschehen: „Ich bin nicht optimistisch, dass wir in einem Monat noch so eine friedliche Situation haben wie jetzt, was die Epidemie-Tätigkeit angeht.“ Deswegen müsse jetzt schnellstmöglich gehandelt werden. „In zwei Monaten werden wir ein Problem haben, wenn wir nicht jetzt alle Alarmsensoren anschalten und wenn wir nicht einsehen in der Bevölkerung, dass die Gesundheitsbehörden Unterstützung und Konsens brauchen.“

Dennoch fand der Charité-Virologe auch lobende Worte für das bisherige Geschehen. Die große Kraft, die bisher so erfolgreich war, liege im gesellschaftlichen Zusammenhalt und an der Informiertheit der allgemeinen Bevölkerung. Der bisherige Erfolg sei der „Ruhe, die wir uns jetzt genommen haben durch das sehr effiziente Bremsen“ zu verdanken. Schließlich sei es gelungen, die Infektionskurve zu senken, ohne „drastischen Lockdown, weder lang noch sehr einschneidend.“

Obwohl oder gerade weil die Situation sich nun wieder verschärfen könnte, kündigte Drosten eine Sommerpause für den NDR-Podcast an. Viele Zuhörer bedauerten auf Twitter, dass die regelmäßige ruhige Information aus erster Hand ihnen sehr fehlen werde.

Ein Nutzer kommentierte die 50. Sendung mit verständnisvollen Mutmaßungen, dass der Virologe „dünnhäutig“ gewirkt habe. Deshalb sei Drosten eine Pause gegönnt. Daraufhin machte der Virologe den Grund für die benötigte Pause transparent: „Das sind die nicht endenden, unterstellenden und aggressiven Anfragen der Bild-Zeitung. Fast jeden Tag kostet das mich, die Pressestelle der Charité, sowie zwei Medienanwälte Stunden unserer Arbeitszeit. Seit über einem Monat geht das so“, schreibt Drosten auf Twitter.

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