Vierfach-Olympiasieger nach schwerer Krankheit verstorben

Kurz vor den Weihnachtstagen gibt es eine schockierende Nachricht: Der viermalige Olympiasieger Roland Matthes ist tot. Nach kurzer, aber schwerer Krankheit war der ehemalige Rückenschwimmer am 20. Dezember im Alter von 69 Jahren verstorben.

Gewissheit und Bestätigung über seinen Tod gab nun seine Ehefrau gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). An welcher Erkrankung das Ausnahmetalent litt, gab sie allerdings nicht bekannt. Seine letzten Momente verbrachte der Wassersportler in seiner Heimat, dem baden-württembergischen Wertheim. Hier wurde er geboren und hier ist er auch gestorben.
Bei ihm waren bis zum Schluss seine engsten Familienmitglieder.


Während seiner aktiven Zeit als Sportler galt Roland Matthes als weltbester Rückenschwimmer. Auch bis heute ist er der erfolgreichste Schwimmer aller Zeiten in dieser Schwimmdisziplin. Es gab bisher keinen Schwimmer, der die gleichen Leistungen erbringen konnte wie es Matthes zu seiner aktiven Zeit getan hatte. In der damaligen DDR hatte Matthes in Summe acht Olympia-Medaillen geholt. Insgesamt sieben Mal wurde er zum DDR-Sportler des Jahres gewählt. Seine Erfolge sind beispiellos und bis heute ungebrochen. Eine Tatsache, die ihn und seine Familie ein Leben lang sehr stolz gemacht hat.


Matthes Tod ist in der Sportlerwelt nicht der einzige in diesem Dezember. Generell hat es die Welt der Sport-Stars zum Ende des Jahres nicht leicht. Anfang des Monats starb der Football-Star George Atkinson (27). Sein Tod kam nur ein Jahr nachdem sein Zwillingsbruder Josh verstorben war. Mitte des Monats trauerte die Sportwelt dann auch noch um Detlef Pirsig (74). Er war der ehemalige Kapitän des MSV-Duisburg.

Bleibt nun zu hoffen, dass die Sportwelt in den letzten Tagen von 2019 nicht mit noch einem oder mehreren tragischen Todesfällen umgehen muss. Drei sollten für diesen Dezember dann doch wirklich genug sein. Den Angehörigen der Verstorbenen wünschen wir gerade in dieser Zeit viel Kraft.

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