Video erntet Hohn und Spot: Grünen-Politikerin blamiert sich heftig

Fehler sind menschlich, manche aber auch verdammt peinlich. So peinlich, dass eine Grünen-Politikerin zurücktrat, nachdem sie für dieses Video Hohn und Spott ernten musste.

Irina Gaydukova wollte in den Bundestag. Zugegeben, die Art und Weise wie sie auf Platz zwei der Saarländer Bundesliste für die Grünen kam, ist etwas holprig. Vermutlich war die 52-Jährige nicht darauf vorbereitet, was auf sie zu kam. Sonst wäre das wohl alles etwas anders gelaufen.

Bei den Grünen im Saarland lief diese Woche alles durcheinander. Am Sonntag wurde Ex-Landeschef Hubert Ulrich auf Platz 1 der Bundesliste gewählt. Das verstößt aber gegen das Frauenstatut der Partei. Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock reagierte unzufrieden und sagte: „Wir haben uns das anders gewünscht.“ Ulrich will an seinem Platz festhalten. Am Freitag traten zwei Grüne Saarländer dann zurück. Damit landete die stellvertretende Landesvorsitzende Irina Gaydukova plötzlich auf Platz 2 der Liste.

Beim Parteitag musste sie sich anschließend Fragen zur Bundespolitik stellen. Dabei legte sie keine Glanzleistung hin – um es freundlich auszudrücken. Auf einem Video, das via Twitter herumgeht, ist zu sehen, dass Gaydukova drei Fragen gestellt werden. Keine davon beantwortet sie, stattdessen reagiert sie mit Gegenfragen und unsicheren Blicken.

Auf die erste Frage „Wie stehst du zur Fahrradpolitik?“ antwortet sie knapp „positiv“ und fragt dann unsicher: „Was erwartet man von mir zu dieser Frage?“ Als zweites sollte sie Stellung beziehen, wie Klimaschutz und Soziale Gerechtigkeit zusammenpassen. Darauf schwieg die Gewählte lange und sagte dann: „Habe ich Zeit zu überlegen?“. Der Moderator gibt ihr eine dritte Chance und fragt nach ihrer Meinung zum CO2-Zertifikate-Handel. Auch darauf folgt nur ein unsicheres Lächeln. Dann bricht das Video ab.

Unter Politikern ruft das Geschehen gemischte Gefühle hervor. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, selbst Saarländerin reagierte menschlich und twitterte: „Der Auftritt ist sicher alles andere als professionell. Aber die Reaktionen darauf im Netz finde ich noch unprofessioneller und beschämend. Hier wird gerade ein Mensch kaputt gemacht.“

In der Tat leidet die 52-Jährige vermutlich sehr unter dem Spott, der ihr nun zuteilwird. Der SWR verkündete noch am selben Tag, dass sie aus der Partei ausgetreten ist.

4 Kommentare

  1. diese Frau war total überfordert, Sie kann einem nur leid tun, wenn man nur wegen Quoten aufgestellt wird, kann es nur peinlich werden.

  2. Die Grünen haben zu Zeit nur völlig unmögliche Ideen wie zum Beispiel: Abschaffung der Wittwenrenten/wittwerrenten. Frauen die zur Kindererziehung ganz zu Hause bleiben werden zu Hartz 4 Empfängerinnen sollte der Mann/Alleinverdiener und Familienernährer stirbt. Sollte eine Mutter es geregelt bekommen einen Halbtagajob zu ergattern, langt ihre eigene Rente nicht aus um eine Familie zu ernähren. Solche und andere Vorschläge die Gesetze zu ändern sind u n –
    m e n s c h l i c h deshalb kann das einfache Volk nie mehr „GRÜN“ wählen!!!

  3. Wann hören wir endlich auf solche Dumpfbacken in die Politik kommen zu lassen?
    Hoffe nur das die nicht auch noch Pensionsansprüche hat ,das würde dem Fass noch den Boden ausschlagen!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.