Vettel gesteht Ekel-Geheimnis der Formel-1-Fahrer

Die Formel-1 ist eine der wenigen Sportarten, wo selten gespuckt wird und meistens weder Schweiß noch Blut fließt. Und doch macht „die Hälfte“ der Fahrer etwas ziemlich Ekliges, erklärte Sebastian Vettel auf der Pressekonferenz nach dem Rennen in Aserbaidschan.

Die Journalisten wollten wissen, was die Rennfahrer eigentlich tun, wenn die Blase drückt. Immerhin geht so ein Rennen in der Regel fast zwei Stunden.

Das Rennen in Baku dauerte besonders lange, weil beim Red Bull-Auto von Max Verstappen (23) der linke Hinterreifen explodiert war. Der Vorfall verursachte einen heftigen Crash mit langen Verzögerungen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Doch was machen nun also die Fahrer, wenn sie mal müssen?

Sie lassen es laufen. Das behauptet zumindest Sebastian Vettel (33). Der Aston-Martin-Pilot sagte auf der Pressekonferenz, er sei einer der „wenigen Fahrer, die nicht in ihr Auto pinkeln“. Vettel schätzt, dass in etwa die Hälfte aller Fahrer sich im Auto erleichtern.

Der Fahrer aus Heppenheim sagte jedoch, dass er selbst das nicht könne. Er hätte es einmal probiert. Aber offenbar waren die Hemmungen dann doch zu groß.

Für den Franzosen Pierre Gasly (25) kam dieses Geständnis allerdings sehr überraschend. Er fragte: „Kennst du jemanden, der in sein Auto pinkelt?“. Der Deutsche bestätigte das selbstsicher.

Tatsächlich berichteten auch schon andere Formel-1-Fahrer über diese Gewohnheit. Der ehemalige Ferrari-Pilot Eddie Irvine (55) hatte im Interview mit der „MotorsportTotal“ einmal geschildert, dass alle Fahrer vor dem Rennen so viel trinken wie nur möglich. Dies sei notwendig, um der enormen Belastung standzuhalten. Die Fahrer gingen dann vor dem Start nochmal auf Toilette. Aber wer keine starke Blase hat, muss dann eben während des Rennens trotzdem. „Es ist wirklich ganz normal“, hatte der humorvolle Team-Kollege von Michael Schumacher erörtert.

Ja dann bleibt nur noch eine Frage offen: Wer putzt die Fahrzeuge eigentlich nach dem Rennen?

Ein Kommentar

  1. Mein Gott, so ein Theater um eine Sache die seit ewigen Zeiten bekannt ist. Dass der eine oder andere Fahrer das nicht kann mag ja durchaus sein. Dabei gäbe es jedoch Möglichkeiten die Sache auch
    ‚angenehmer‘ zu regeln. Schon mal was von Inkontinenz gehört. Darunter leiden viele Männer z.B. nach einer Prostata OP. Für die ganz schlimmen Fälle gibt es die Möglichkeit mit einem sogenannten Urinalpräservativ den Urin in einen am Bein befestigten Beutel zu leiten. Sicher als Dauerlösung nicht so schön. Trotzdem müssen viele Menschen so leben. Für ein 2 Stunden Rennen wäre es aber wohl
    vertretbar. Ich hatte auch angenommen, dass man es heutzutage so handhabt.

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