Vermisste Rebecca Reusch: Zeugen sollen Sie mehrfach gesehen haben

Ist das die große Wende im Fall der vermissten Rebecca Reusch? Darauf hofft ihre Mutter jedes Mal, wenn jemand anruft und einen Hinweis gibt. Aufgetaucht ist das Mädchen seit ihrem Verschwinden im Februar 2019 nicht mehr. Die Polizei deutet die Beweise ganz klar in eine bestimmte Richtung.

Als die damals 15-Jährige 2019 spurlos verschwand, fieberte ganz Deutschland mit. Wo ist das Mädchen aus Berlin geblieben? Zuletzt war sie im Haus ihrer älteren Schwester gesehen worden. Doch morgens in der Früh war sie plötzlich weg.

In einer TV-Doku bei RTL Plus schilderten nun die Eltern, was damals und seither geschehen ist. Sie hoffen noch immer, dass sie ihre Rebecca irgendwann wieder in die Arme schließen können.

Die Polizei glaubt jedoch nicht daran, dass Rebecca jemals lebend gefunden wird. Sie vermuten ein Verbrechen. Es gebe „keine Hinweise, die eine andere Erklärung möglich machen“, erläutert ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wenn Rebecca sich damals freiwillig auf den Weg gemacht hätte, müsste es Spuren geben, die darauf hindeuten. Die gebe es nicht. Deshalb gehen die Ermittler davon aus, dass die 15-Jährige das Haus ihrer Schwester nicht lebendig verlassen hat.

In der Doku wird über mehrere Zeugen berichtet. Eine Freundin behauptet, sie habe am Morgen des Verschwindens eine Nachricht mit einem Selfie von Rebecca erhalten. Daran könne sie sich erinnern. Das Foto habe sie jedoch nicht mehr. Eine Nachbarin will etwas Verdächtiges in der Straße bemerkt haben und ein Mann behauptet, er habe Rebecca im April 2019 in Polen gesehen. Er schilderte, dass sie bei einem Mann gewesen sei. Beide hätten verliebt gewirkt. In seinen Erzählungen ergänzte er, dass das Mädchen eine Zahnspange trug. Bis dahin war nie bekannt gegeben worden, dass Rebecca eine Zahnspangenträgerin war, ergänzt ihre Mutter. Solche Hinweise machen den Eltern von Rebecca Hoffnung. Auch wenn sie nie konkreter werden.

Weitere Zeugen wollen Rebecca auf einem Parkplatz gesehen haben oder sogar auf Teneriffa. „Ich weiß nicht ob es Rebecca war, doch wir hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt“, erklärt die Mutter unter Tränen, „wir hoffen einfach nur, dass wir unsere Tochter finden“.

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