„Verliebt in Berlin“-Star hat Lungenschäden durch Covid-19

Der 42-jährige Schauspieler (bekannt aus „Verliebt in Berlin“) hatte erst einen milden Corona-Verlauf. Dann stellten die Ärzte plötzlich Lungenschäden fest und nun muss Manuel Cortez im Krankenhaus behandelt werden.

„So kann’s auch gehen. Mein Corona-Verlauf war erst sehr entspannt, dann habe ich immer höheres Fieber gekriegt und habe dann angefangen, schwer zu atmen.“, schrieb Cortez am Sonntag in seiner Instagram-Story.

Seither befindet der Schauspieler sich im Krankenhaus und wird dort mit Sauerstoff versorgt. Der Grund für seine Atembeschwerden wurde schnell festgestellt: Lungenschäden. Trotzdem zeigt sich der 42-Jährige sich weiterhin optimistisch und schrieb als Ergänzung zu seiner erschreckenden Diagnose: „So geht’s mir wieder gut. Ich habe kein Fieber mehr, ich bin eigentlich fit. Es ist halt nur die Lunge.“

Da kann man Manuel Cortez nur gute Besserung wünschen!

Vor wenigen Tagen, an seinem Geburtstag, berichtete er noch gut gelaunt über den milden Verlauf auf Instagram.

Bei einigen Corona-Infizierten mit mildem Verlauf stellt sich auch über Wochen nach Infektion nicht mehr dieselbe Fitness ein wie zuvor. Wissenschaftler nennen das Phänomen „Long Covid“. Es gibt verschiedenste Verläufe die darunter zusammengefasst werden. Bei einigen Patienten stellt man Lungenschäden fest, die den Leistungsabfall verursachen, wie bei Cortez. Andere leiden unter Schäden am Muskelapparat, dem Nervensystem oder dem Stoffwechsel. Weil diese Symptome zu schweren Beeinträchtigungen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit führen können, sprechen Mediziner inzwischen von einem eigenen Krankheitsbild, dem Post-Covid-Syndrom (PCS).

Politiker wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fürchten eine regelrechte Long-Covid-Welle von hunderttausenden Patienten „mit chronischer Erschöpfung bis hin zur Suizidgefahr“.

Es gibt aber auch Gegenstimmen. Der Neurologe Professor Christoph Kleinschnitz von der Uniklinik Essen erwartet keine Long-Covid-Welle. Er glaubt, dass 95 Prozent der Patienten keine Langzeitfolgen haben werden. Seiner Ansicht nach seien viele Symptome auf „psychosomatische Ursachen“ zurückzuführen.

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