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Unglaublich: So werden GEZ-Gebühren verschwendet

Jahresbonus, Chauffeurdienste, Büro-Luxus für 650.000 Euro – die Wunschliste von Patricia Schlesinger schien unendlich zu sein. Ihre Zeit als RBB-Intendantin und ARD-Vorsitzende hingegen nicht.

Die Kritik an Patricia Schlesiger klingt auch nach ihrem Rücktritt ARD-Vorsitzende und RBB-Intendantin nicht ab.Von Vetternwirtschaft bei Beratungsaufträgen über Luxusausstattungen von Büros und Dienstwagen, bis hin zu unglaublichen Spesenabrechnungen, die Amtsgeschäfte schien die 61-jährige Chefin des RBB wie die Sonnenkönigin zu führen.

Schlesinger, die im vergangenen Jahr zu ihrem Grundgehalt von etwa 300.000 Euro – im übrigen etwas mehr, als der Bundeskanzler an Grundgehalt erhält – einen 20.000-Euro-Bonus bekommen haben soll, hatte zusätzlich nicht nur luxuriöse Designermöbel in ihrer Büroetage sondern auch Privatchauffeure für ihren Audi A8 mit Massagesesseln.

Der “Business Insider” hatte den Fall der Sende-Patin Ende Juni ins Rollen gebracht. Es geht um die Frage, ob es bei der Senderchefin und dem Senderchefkontrolleur Wolf-Dieter Wolf zu einer möglichen Kollision von Interessen gekommen ist. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Doch es geht nicht nur um die Verschwendung von GEZ-Gebühren und Steuergeldern. Sollte eine externe Untersuchung juristisch relevantes von Schlesinger Fehlverhalten nachgewiesen werden, könnte auch ihre Pension in Gefahr sein.

Üppige Rente in Sicht

Die ARD hat einen Jahresetat von fast 7 Milliarden Euro, der sich hauptsächlich aus den Rundfunkgebühren finanziert. Damit werden unter anderem rund 23.000 Mitarbeiter in neun Regionalsendern beschäftigt.

Die Altersversorgung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt als üppig. Die Zahlen dazu kommen nur selten ans Licht. Vor einigen Jahren wurde bei Dagmar Reim, Schlesingers Vorgängerin, bekannt: Sie bekommt eine Pension in Höhe von 60 Prozent ihres letzten Jahresgehaltes (240.000 Euro) – das sind 12.000 Euro im Monat.

Medien zufolge könnte Schlesinger eine ähnlich hohe Vergütung erwarten. Sollte sie ebenfalls 60 Prozent ihres letzten Gehaltes als Pension beziehen, wären das rund 15.000 Euro pro Monat, die sie ab dem 65. Lebensjahr erhalten würde.

So wie es aussieht, ist Schlesinger jedoch bereit, das Arbeitsverhältnis bei vollen Bezügen, früher zu beenden. Insider gehen davon aus, dass es zu einem Vergleich mit der Rundfunkanstalt kommt.

In jedem Fall hinterlässt Patricia Schlesinger einen Trümmerhaufen. Der Schaden nach ihrem Doppelrücktritt ist nicht allein in Euro und Cent zu bemessen.

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Martin Beier

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