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Unfassbar: Junge Österreicherin verzichtet freiwillig auf Millionenerbe

Es gibt nur sehr wenige sehr reiche Menschen, die über ihr Vermögen reden. Eine davon ist die Österreicherin Marlene Engelhorn, die zu der Bewegung gehört, die fordert: „Besteuert mich jetzt (…) Es ist eine Frechheit der Gesellschaft gegenüber, dass ich diese Macht haben darf.“

Im Interview mit ntv.de spricht sie über ihr Motiv, eine solch ablehnende Haltung ihrem Geld gegenüber einzunehmen. Außerdem erklärt sie auch, warum sie das Erbe ihrer Großmutter (ein zweistelliger Millionenbetrag) irgendwann einmal zu 90 Prozent ausschlagen wird.

„Vermögen in dieser Größenordnung bedeutet Macht, viel Macht. Und zwar in privater Hand. Macht ist in einer Demokratie aber keine Privatsache. Mit ihr kann allerlei angestellt werden, was mehr Menschen betrifft als die vermögende Person selbst. Es ist unfair und undemokratisch, wenn einige wenige Menschen Unsummen erben und die meisten anderen nicht. Wir sollten auch anerkennen, wer dieses Vermögen erarbeitet hat – ich nämlich nicht. Das waren die Menschen in den Unternehmen. Angefangen bei Böhringer Mannheim, der Firma, an welcher mein verstorbener Großvater Anteile hatte, bis hin zu den Firmen, in denen das Geld zurzeit angelegt ist. All diese Menschen haben nichts davon, nur ich.“ Und genau das erscheint Engelhorn mehr als nur unfair.

Sie kreidet allen Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten über die Maßen reich geworden sind an, dass sie die Welt nicht geändert hätten – auch wenn das mit ihrem Geld ein Stück weit möglich gewesen wäre.

Durch ihr Erbe, dass sie irgendwann einmal von ihrer Großmutter erhält, wird ihr eben auch jene Macht zuteil. Und das, ohne etwas dafür getan zu haben. Ein Umstand, den die junge Frau offenbar kaum ertragen kann.

Für ihre Begriffe sollte Geld immer im Fluss sein. Es sollte als Mittel und nicht als Zweck verstanden werden. Nur auf diesem Wege könne man finanzielle Sicherheit und Freiheit ganz anders gestalten. Reichtum wird nämlich erst mehr, wenn man ihn teilt.
Was Engelhorn mit ihrem Erbe einmal genau machen wird, das behält sie im Gespräch für sich. Allerdings setze sie sich dafür ein, ganz normal besteuert zu werden.

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  • Viele haben nichts zu vererben und viele haben keine Erben. Auch wir, denn unsere Kinder wollen es nicht haben. Ich und meine Frau kennen Armut und haben immer gearbeitet, gespart. Auch dann wenn wir es nicht mehr mussten, weil wir immer dachten dass man nie weiß was kommt. Meine Kinder haben es nicht verstanden dass ich nie zuhause war und nie mit ihnen gespielt habe - wie arbeitslose Eltern ihrer Schulkameraden. Bin zwar überzeugt dass ich schlechter Vater bin, kann aber nicht anders.

  • realo
    Dieses nette Mädchen soll jetzt das Erbe und jegliche Schenkung der zukünftigen Erblasser*in unwiderruflich ausschlagen. Die Menge an Zuwendung welche sie schon eingesackt hat soll sie nachweislich spenden, erst dann ziehe ich vor ihr den Hut!
    Meine Vorhersage: Sie wird es nicht tun!

  • Wie mich diese selbstverliebe, selbstdarstellerische, ja egoistische Generation ankotzt. Hauptsache Wokeness, Vegan, Gendersternchen, divers und dazu unheimlich faul!
    In Wirklichkeit geht es doch um etwas ganz anderes, nämlich um Verantwortung. Diese Frau ist stellvertretend für diese ganze Generation, die alles haben will, alles machen und erleben will, aber bitte null Verantwortung tragen will bzw. übernehmen will! Nicht einmal für sich selbst.
    Ein Erbe antreten heißt Verantwortung übernehmen. Denn, an einem solchen Erbe hängen Arbeitsplätze, die Zukunft eines Unternehmens usw. Ebenso geht es um die Lebensleitungen von oft mehreren Generationen, die hart für diesen Wohlstand gearbeitet haben. Die dieses Land nach vorne gebracht haben und vielen Familien Lohn und Brot beschwert haben.
    Insbesondere in Deutschland machen es sich viele Menschen verdammt einfach. Ein Unternehmer trägt jeden Tag das Risiko für sein Handeln. Und zwar nur er. Die Politik macht ständig Fehler, veruntreut Steuergelder, belügt und betrügt die Wähler, immer ohne Konsequenzen. Das ist der Unterschied zu einem Unternehmer. Wer diese Verantwortung nicht tragen möchte, ok, der ist dann eben Angestellter und bestenfalls Geschäftsführer.
    Diese Frau sollte erwachsen werden, zumal sie in einer sehr komfortablen Situation ist. Am Ende wird Sie trotzdem eine Millionärin sein, die mit dem Geld Hobbyaktivistin spielen kann und die große Moralkeule schwingt, während in der Zwischenzeit Millionen Menschen täglich Verantwortung tragen! Ja, diese Generation kotzt mich sowas von an!

    • @Denis: Woher wissen Sie so genau, was diese Frau denkt und will und in Zukunft machen wird ... Ob sie egoistisch oder selbstverliebt ist ... Ob sie sich davor scheut Verantwortung zu übernehmen?

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Published by
Sara Breitner

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