Unfassbar: Formel-1-Legende ist Putin-Fürsprecher

Das hat wohl niemand erwartet. Doch Formel-1-Legende und Ex-Boss Bernie Ecclestone sorgt aktuell für echte Entrüstung. Hat der 91-Jährige in den vergangenen Tagen seinen Fernseher nicht eingeschaltet? In einem bizarren Interview mit „Times Radio“ verteidigte Ecclestone den russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Invasion in die Ukraine. Das er damit für eine echte Entrüstung sorgte ist selbstredend.
In besagtem Interview nennt die Formel-1-Legende den Kreml-Chef einen „ehrenwerten Mann“. Und es geht noch weiter: Der Brite schwärmt sogar: „Als Person fand ich ihn sehr geradlinig und ehrenwert. Er hat genau das getan, was er gesagt hat!“


Hat Bernie Ecclestone eventuell nicht mitbekommen, dass Putins Angriffskrieg aktuell massig unschuldige Menschen das Leben kostet? Offenbar nicht. Er glaubt nämlich trotzdem nach wie vor, dass 2022 ein Formel-1-Rennen in Russland stattfinden kann: „Ich denke, es hängt sehr stark davon ab, wie die genaue Situation zwischen der Ukraine und Russland ist.“

Ein Rennen in Russland trotz des Krieges? Ecclestone: „Wie kann jemand anderes genau beurteilen, was heute passiert?“ Mit ein bisschen Weitsicht und politischem Verständnis dürfte aber auch jedem Laien klar sein, dass das wohl nichts mehr geben wird.

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Ein Beitrag geteilt von Alex der Sosa (@alexsosa2828)


Mit seinen Aussagen avanciert Ecclestone fast schon ein bisschen zum PR-Manager des aktuell meiste gehassten Menschen weltweit. Und das ist irgendwie auch gar nichts neues. Schon 2017 ließ er einen Satz los, der aus heutiger Sicht einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen dürfte. Damals sagte er: „Ehrlich gesagt, ich denke, der Typ, der Europa regieren sollte, er hat mich mehr als alles andere beeindruckt, Herr Putin, weil er ein Typ ist, der sagt, dass er etwas tun wird und es tut… Er ist eine erstklassige Person.“

Man darf wetten, dass diese Meinung dann doch sehr exklusiv ist. Wie lange er sie wohl noch haben wird bleibt abzuwarten.

8 Kommentare

  1. Nun es ist das eine zu seinem Wort zu stehen – das schätzen vermutlich sehr viele andere auch!
    Es ist aber etwas anderes Gewalt gegen andere einzusetzen um seinen Willen durchzusetzen!
    Was ich noch mehr an einem Menschen schätze als zu seinem Wort zu stehen ist, wenn er auch mal einen Fehler zugeben kann bzw. einfach auch mal etwas „vergessen“ kann und seine Aggression/Rache „runterschluckt“ und seine „Macht“ nicht missbraucht! 🙂
    Wenn er doch so ein toller Kerl/Typ/Mann ist, dann soll er seinen Soldaten auch vorangehen um ein „gutes Beispiel“ zu geben und sich nicht nur irgendwo auf einem Pferd, einer Waffe, im Eiswasser oder sonst wo ablichten lassen!

  2. Gorbatschow und später Russland haben darauf vertraut, dass westliche Politiker ihr Wort halten. So hat der damalige USA-Präsident gegenüber Gorbatschow versprochen, dass sich die NATO nicht weiter nach Osten ausdehnen wird. Gleiches wurde auch durch Kanzler Kohl und Außenminister Genscher versichert. Aber was ist geschehen? Sofort nach Auflösung des Warschauer Vertrages und Ende der Sowjetunion hat sich die NATO mit großem Eifer an die Osterweiterung gemacht. Ergebnis: Russland fühlt sich zu Recht hintergangen und massiv bedroht. Gespräche über eine „Pufferzone“ zwischen NATO und Russland führten zu keinem Ergebnis. Welche Wahl hatte also Russland um seine Sicherheit zu gewährleisten? Auch ich bin gegen Krieg. Hier ist aber von westlicher Seite gezielt darauf hin gearbeitet worden.

    1. Zu zu vor genannte Zeit bestand der Verbund der Sowjetunion.

      Der US Präsident hat kein Recht über Staaten in der Sowjetunion Aussagen zu treffen.

      Gorbatschow oder ein späterer Russischer Präsident hätten ihre Belange , beim Ausscheiden, von Staaten, aus dem Verbund der UDSSR, in Verträgen vereinbaren müssen.

      Es bestehen ausdrücklich, die Wahl des jeweiligen Staates, zur freie Wahl des Verteidigungsbündnisses.

      Die Ukraine hat sogar sicherheitszusagen Russlands. Hier für hat sie ihre Atomwaffen abgegeben.

      Die Ukraine war 3. Größte Atommacht.

      Russland kann nicht, im nach hinein, für seine heutigen anderen Vorstellungen, andere verantwortlich machen.

      Erst recht, kann sie es nicht durch Gewalt oder Kriege durchzusetzen.


      Das Ziel in der Ukraine war Regime Schanging. Absetzen der Aktuellen, demokratisch gewählten, Regierung. Einsetzen einer eigene Regierung.

      Das hat man nicht in 48 Stunden, wie geplant, geschafft.
      Da Lässt man es jetzt an den Menschen der Ukraine aus.

      Verübt sinnlose gewalt. Im Übrigen hat Putins Rusland keine Changese das zu überstehen.

      Gut für Russland gut für die Russen, die längst weiter sind, in sachen Freiheit und Demokrait, Nur durch Gewalt hier von zu rück gehalten werden.

      Sie müssen nur selber etwas tun, um den Diktator los zu werden.

      Der sogenannte Westen, steht da, kann es sich leisten, zu helfen.

      Lockt mit dem Freiheitsgedanken und lässt ein, wenn jemand, an der Tür Klopft.

      Russland ist eben Aktuell nicht Interessant, weil es sich nicht, durch die Regierung Putins, weiterentwickelt hat. Seine Gier und satt sein hat es verhindert.

      Hinzu kommt eine offensichtliche Nazistische Störung.

      Er kann sein Scheitern in Russland nicht verkraften.

  3. Hier haben wohl einige Kommentatoren den Knall nicht gehört und/oder zuviel russische Propagandasender geschaut. Dem Drecksack von Putin oder dem russischen Volk wollte keiner ernsthaft was. Dass es richtig war, die NATO und die EU nach Osten zu erweitern, zeigt doch die jetzige Situation. Hätte es keine Erweiterung gegeben, hätte er sich garantiert den ein oder anderen Oststaat unter irgendeinem dahergelogenen Vorwand bereits einverleibt und die NATO müsste sich dann überlegen, wie sie darauf reagiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auf eine derartige Situation nicht mit einem Aggressionskrieg reagiert worden wäre. Und alle, die ihn hier feiern, sind genauso krank im Kopf wie der Typ selbst.

  4. Egal was wann oder wo geschah.

    Die Ukraine ist eine Eigenständiges Land. Das wird den Ukrainer abgesprochen.

    Die Ukraine hat wie alle Länder, die Selbstbestimmung in allem was sie betrifft.

    Die Ukrainer bestimmen über ihr Schicksaal ihre Wirtschafts- oder Sicherheitspartner, etc.

    Es gibt keine Kollektivschuld der Ukrainer, für irgend etwas, auch nicht aus der Vergangenheit.

    Konflikte sind in Verhandlung und nicht mit Gewalt zu regeln.

    Die Ukrainer werden, in ihrer Normalität, ihrem Selbstverständnis gestört.

    Sie werden um ihr Eigentum gebracht, an Körper, Seele und Geist, verletzt und getötet.

    Sie werden in ihrem Land und Lebensraum, ihrer Heimat, mit Waffengewalt bedroht und vertrieben.

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