Ukraine und Russland: Die Queen ergreift Partei

Dass die Royals so deutlich werden, kommt unerwartet. Nach Prinz Charles‘ Attacke gegen Putin, signalisiert nun auch die Queen, dass sie hinter der Ukraine steht. Dabei bleibt sie subtil wie immer und doch ist das Signal kaum zu übersehen.

In vielen Zeitungen machte es Schlagzeilen, dass die Monarchin nach ihrer Corona-Infektion erstmals wieder einen Staatsbesucher empfängt. Sie begrüßte den kanadischen Premierminister Justin Trudeau auf Schloss Windsor.

Der Regierungschef von Übersee und die Queen begrüßten sich freundschaftlich. Das Foto dazu erscheint sehr herzlich. Doch auffällig ist dabei ein mächtiger Blumenstrauß im Hintergrund. Die blauen und gelben Blumen leuchten direkt hinter dem Gesicht der Queen. Man kann sie nicht übersehen und fragt sich, was der Fotograf sich dabei gedacht hat.

Nun sind blau und gelb aber die Nationalfarben der Ukraine und Beobachter vermuten, dass dies als Statement zum dort ausgebrochenen Krieg gewertet werden kann. Die Botschaft wäre damit, dass die britische Monarchin sich auf die Seite der Ukraine stellt.

Der Palast postete besagtes Bild unter anderem auf Instagram. Den Nutzern dort ist dieses Detail nicht entgangen Und so weisen auch hier Nutzer darauf hin: „Ich finde es klasse, dass die Blumen blau & gelb sind UA“ mit zwei Herzchen. Und immerhin mehrere hundert Nutzer versahen den Kommentar mit einem „Gefällt mir“.

Es ist übrigens nicht das erste blau-gelbe Statement der Queen. Schon vor rund einer Woche postete der Palast ein Bild mit gelben Blumen und blauen Himmel – das Nationalsymbol der Ukraine. Der Palast schrieb dazu „Wir wünschen allen unseren Anhängern in Wales und auf der ganzen Welt einen schönen St. Davids Day!“

Das war am walisischen Nationalfeiertag, der St. David’s Day. Die abgebildeten Narzissen sind in der Tat ein walisisches Symbol. Das wichtigste Symbol der Waliser ist allerdings ein roter Drache. Der fehlte auf dem Bild, auf dem die Blau-Gelb-Töne überwiegen.

Doch bei Symbolen alleine blieb es nicht. Die Ukrainische Katastrophenhilfe bedankte sich am Freitag für eine „großzügige“ Spende der britischen Königin.

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