Udo Walz: Sein letzter Wunsch geht nicht in Erfüllung

Wenige Tage nach Udo Walz´ Tod ist Deutschland noch immer sprachlos. Und das wird nicht besser, nachdem jetzt klar wurde, welcher Wunsch für den einstigen Starfriseur für immer unerfüllt bleibt.


„Udo hat immer gesagt, mein Sarg muss den Ku´damm heruntergefahren werden und vor meinem Laden muss noch mal Halt gemacht werden“, erklärt sein bester Freund René Koch den letzten Wunsch in einem Interview. Auf Grund der Corona-Pandemie wird dieser nun aber nicht mehr in Erfüllung gehen. Traurig, wenn man bedenkt, dass Udo Walz zu Lebzeiten ein sehr geselliger Mensch war und kaum eine Party ausließ. Noch im Frühling diesen Jahres erklärte er in einem Interview: „„Ich vermisse meine Mitarbeiter und auch meine Kunden sehr. Ich bin ja ein sehr geselliger Mensch und brauche die sozialen Kontakte.“ Der einzige Trost, der Udo jetzt bleibt: Alle seine Freunde und Bekannten dürften in diesen schweren Tagen und ihr gesamtes weiteres Leben mit Wärme im Herzen an ihn zurückdenken.


Schon vor seinem Tod war es den engsten Freunden und Verwandten Walz´ nicht erlaubt, ihn in der Berliner Charité zu besuchen. René Koch hat trotz all diesem Drama aber Verständnis für die Maßnahmen: „Viele Menschen dürfen ja nicht zu ihren Verwandten gehen, wenn sie jetzt auf einer Intensivstation liegen“, meint er. Auch Udos Ehemann Carsten Thamm durfte nicht bei Udo sein. Selbst in den letzten Stunden in seinem Leben war Udo Walz gänzlich alleine. Ein Schicksal, dass einem das Herz zerreißt und mit dem vor vor allem Carsten Thamm nun zu kämpfen haben dürfte.

Walz starb an multiplem Organversagen. 14 Tage zuvor erlitt der Friseur bereits einen Diabetes-Schock, von dem er sich nicht wieder erholte und in Folge ins Koma fiel. „Udos Diabetes war auch schon fortgeschritten. Und er hat sich auch nicht immer so ganz an alles gehalten. Er hat auch gerne mal Kuchen und Eis gegessen. Das war eben Udo!“, erinnert sich Koch an seinen besten Freund.

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