TV-Moderatorin stirbt einsam und alleine

Sie hatte ein Leben, wie es sich wohl jeder gewünscht hätte. Doch genau dieses ging für Moderatorin Manina Ferreira-Erlenbach jetzt am 23. Dezember einsam und alleine zu Ende.

Als sie starb, soll nach ersten Erkenntnissen nur ihr Hund bei ihr gewesen sein. Eine Tierbetreuerin, die den Vierbeiner der 54-jährigen Moderatorin gegen 11 Uhr zum Spazieren gehen abholen wollte, stand eine Stunde vor verschlossener Türe – und das, obwohl dahinter der Hund ununterbrochen bellte. Weil auch das Licht im Haus brannte, entschied sich die Frau dann recht zeitnah dazu, Polizei und Feuerwehr zu verständigen.

Diese brachen die Türe in Eile auf, konnten aber nur noch den Tod der beliebten Moderatorin feststellen. Laut N-tv soll es sich bei der Todesursache um Herzversagen handeln.
Promi-Experten Andy Moor hatte die Moderatorin zuletzt am 20. Dezember gesehen. Manina Ferreira-Erlenbach half bei der Obdachlosen-Weihnachtsfeier von Frank Zander im Estrel beim Kellnern. „Ich sah sie hinter der Bühne. Alle dachten: Mensch, die ist doch so gut drauf. Ich bin immer noch völlig geschockt“, erklärt er gegenüber dem Berliner Kurier.


Das Berliner Sonntagsblatt hatte zuerst über den Tod der Moderatorin berichtet. Ihre enge Freundin Barbara Schöne sagte dem Blatt: „Diese Nachricht hat mich schwer getroffen, ich werde sie unendlich vermissen!“ Ferreira-Erlenbach hatte am Ende ihres Lebens laut eigenen Aussagen nur noch wenige, dafür enge Freunde.

Ferreira-Erlenbach arbeitete seit 1993 als Reporterin für die „Abendschau“ des Rundfunk Berlin-Brandenburg und präsentierte seit 2001 die Nachrichten von „Brandenburg aktuell“ und „RBB aktuell“. Vor vier Jahren, 2015, war die Alleinstehende aus Krankheitsgründen aus dem RBB ausgeschieden. Die Moderatorin arbeitete auch für die Sender ProSieben, ORG und n-tv. Zudem war sie als TV-Coach und Interviewtrainerin tätig und gab ihr Wissen rund um die Medien gerne an andere weiter.

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