TV-Arzt: So hart ist der Tod seiner Tochter gewesen

TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer (37) verlor vor wenigen Tagen seine gerade einmal neun Monate alte Tochter an den Krebs. Dennoch trat er gestern bei der „Ein Herz für Kinder“ Spendengala auf und will sich damit für andere Betroffene stark machen. „Für mich wäre es schlimmer gewesen, heute nicht hierher zu kommen. Denn dann hätte der Krebs gesiegt“, erklärt er im Gespräch mit Moderator Johannes B. Kerner.


Wimmer hatte die Erkrankung seiner geliebten Tochter Maximilia immer offen gehandhabt. Das kleine Mädchen bekam im Alter von sechs Monaten die schockierende Diagnose „Hirntumor“. „Ich würde mein Leben für ihres geben“, hatte der Arzt damals in einer Talkshow erklärt. Und auch jetzt findet er bewegende, aber auch stärkende Worte über das Schicksal seines Kindes. „Es ist das Schwerste, als Vater loszulassen und dem Kind zu sagen, es darf gehen, wann es will. (…) Die letzten Wochen und Monate haben wir so sehr gespürt, wie eine große Sinnlosigkeit uns gesteuert hat. Wir waren Zuhause im eigenen Leben. Mein Ziel ist es, etwas Sinnhaftes zu stiften. Denn sonst hätte der Krebs gesiegt. Jetzt hat er ihr zwar das Leben genommen, aber wir kämpfen weiter“, erklärt er voller Mut und Zuversicht.

Und genau diesen ehrenwerten und sinnvollen Kampf hat sich Wimmer nun zur Lebensaufgabe gemacht. Er möchte sich deswegen mit allem was er hat für andere Betroffene einsetzen. Im Interview mit der „Bild“-Zeitung sagt er deswegen: „Dafür, dass aus dieser Sinnlosigkeit etwas Sinnhaftes entstehen kann. Darum ist es wichtig, bei ´Ein Herz für Kinder´ auf Schicksale hinzuweisen, denen man sich stellen kann. Geld für Forschung, damit Ähnliches möglichst vielen Kindern, Eltern und Angehörigen erspart bleibt.“


Ein starker Mann und Vater, der den Tod seiner Tochter zu etwas Sinnhaftem umgestalten möchte und der vielen anderen Familien und Kindern mit einem Ähnlichen Schicksal wieder neue Hoffnung geben will.

Kommentar hinterlassen