TV-Arzt in tiefer Trauer

Es sind Schmerzen, die man sich kaum vorstellen kann: Maximilia, die kleine Tochter des beliebten TV-Arztes Dr. Johannes Wimmer (37) ist im Alter von nur neun Jahren am vergangenen Samstag verstorben. Ihren Tod bestätigte Wimmer selbst gegenüber der „Bild am Sonntag“. „Maximilia hat sich im Schlaf, geborgen und umsorgt in unserem Bett, auf die Reise zu den Sternen begeben.“ Die gesamte Familie Wimmer, zu der auch die Frau des Arztes (31) und zwei weitere Kinder gehören, hätte in Ruhe und Frieden Abschied nehmen können.


Die kleine Maximilia litt an einem aggressiven Gehirntumor, der im vergangenen August diagnostiziert wurde. Vor einigen Wochen verließ sie gemeinsam mit ihren Eltern die Klinik, in der sie Monatelang behandelt wurde. Von dort an wurde sie nur noch Zuhause palliativmedizinisch versorgt. Wimmer bedankte sich in seinem Statement gegenüber der Bildzeitung ausdrücklich bei den Medizinern und Therapeuten, dass man die „letzten Momente auf der Erde geborgen zu Hause verbringen“ konnte. Ein Segen für das austherapierte Kind und seine Familie.

Schon von Beginn an ging der Hamburger immer offen mit der Erkrankung seiner Tochter um und gab dazu auch mehrere Interviews. Auch auf seinem Instagram-Profil informierte er seine Follower immer wieder über die schwierige Situation. Auch jetzt zum Schluss postete er ein Bild seiner Tochter und schrieb dazu: „Unser Engel Maxi.“ Man kann sich nur vage vorstellen, wie viel Schmerz der Mann in diesen Tagen erleben muss.


„Sie hat ihr kleines, geliebtes Leben vollendet und wir werden sie in schönster Erinnerung behalten“, sagt Wimmer noch nach dem Tode seiner Tochter. Es sei ein Leben voller Liebe und Lachen gewesen. Und genau diese Dinge wolle man sich auch in dieser schweren Zeit bewahren. Maximilia habe den für sie richtigen Zeitpunkt gewählt, „von uns zu gehen.“ „Und als Eltern haben wir ihr gesagt, dass sie gehen darf“, so Wimmer.
Einem würdevollen Abschied folgt nun ein Leben voller Erinnerungen.

Kommentar hinterlassen