Völlig entgleist: Trump Junior macht uns sprachlos

Der Unfalltod von Halyna Hutchins scheint für Anhänger des Ex-US-Präsidenten Donald Trump ein wirklich gefundenes Fressen zu sein. Denn immerhin hat Schauspieler Alec Baldwin Trump jahrelang in der TV-Show „Saturday Night Live“ parodiert. Von vielen wurde er für seine satirische Darstellung gefeiert, während er im Lager der Trump-Anhänger damit immer mehr den Hass auf sich zog. Nun stehen deswegen bei den Republikaner alle Zeichen auf Rache: Und Trumps Sohns, Donald Trump Jr., geht mit fiesestem Beispiel voran. So fies, dass man es sich kaum ausmalen kann.

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Er lässt seiner Verachtung für Baldwin freien Lauf, in dem er bereits vor mehreren Tagen einen Beitrag auf seinem Instagram-Profil veröffentlichte, der den Unfall am Filmset thematisierte.

Zu sehen war ein Foto von Baldwin, auf dem der Hollywood-Star direkt in die Kamera sieht. „Dieser Blick, wenn ein Anti-Waffen-Spinner mehr Menschen mit einer Waffe tötet, als es deine umfangreiche Sammlung an Feuerwaffen je getan hat“, schrieb der 43-Jährige dazu.

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Aber als wäre das alles, holt Trump Jr. dann noch einmal richtig aus: So verkauft er in seinem Online-Shop inzwischen auch T-Shirts mit dem Aufdruck: „Guns don’t kill people. Alec Baldwin kills people“ (zu Deutsch: „Waffen töten keine Menschen. Alec Baldwin tötet Menschen“).

Umgerechnet kostet so ein Shirt 24 Euro. Man darf davon ausgehen, dass einige seiner fünf Millionen Follower auf Instagram sicher ihre gute Erziehung vergessen und ihm die T-Shirts quasi aus der Hand reißen. Vor allem für die Familie der erschossenen Halyna Hutchins, allen voran für ihren Ehemann und für ihren 9-jährigen Sohn, dürfte all das eine einzige Katastrophe sein.

Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern noch immer an. Zuletzt geriet ein Assistent der Regie in den Fokus der Ermittler. Er war schon 2019 wegen eines ähnlichen Vorfalls von einem Hollywood-Set entlassen worden. Sicherlich kein Zufall.

3 Kommentare

  1. Wer eine Waffe in Empfang nimmt ist für sämtlich Handhabung verantwortlich.

    In Schreckschusswaffen ist der Lauf zu.
    Diese Waffe war auch für den Verschuss von Scharfer Munition vorgesehen. Da ist der lauf Offen.

    Man Überprüft diese in jeder Hinsicht und verlässt sich nicht auf andere.

    Für andere Schauspieler, die in Actionfilmen, mit Waffen hantieren, lassen sich durch öffnen der Waffe feststellen das sie nicht oder wie diese geladen ist.

    Das ist zu prüfen. Ansonsten richtet man Waffen nicht einmal auf andere, geschweige denn man schießt nicht auf andere Personen nicht einmal auf Tier oder Genstände

    Es wird sogar der Lauf durchleuchte, damit nichts in ihm ist, was bei einem Schuss mit einer Schreckschusspatrone zum Projektil werden kann, welches Schaden anrichten wird, Menschen umbringen kann.

    Zu dem scheint Herr Baldwin Produzent, des Films, zu sein.

    Damit ist er für die Dinge, die am Filmset passieren verantwortlich. Auch für die Auswahl der Personen die mit den Waffen umgehen. Er hat diese angestellt.

    Im Vorfeld soll es zu Unregelmäßigkeiten mit den Waffen und den Waffenhalten gegeben haben.
    Auch in vorherigen Filmen, sollen Unregelmäßigkeiten vorgekommen sein sein.
    Sie waren mit Scharfer Munition, mit Projektilen geladen.

    Man kann sich darauf verlassen das diese juristisch Straf- wie Zivilrechtlich aufgearbeitet wird.

    Dieses Interesse haben die Geschädigten, der der Mann der Getöteten und eine weitere Person die in die Schulter getroffen wurde.

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