Trauer um Jens Büchner: Warum sein Tod so berührt

Jens Büchners Familie wird Weihnachten kaum ertragen können, ohne Papa und Ehemann. Und sie sind nicht alleine. Auch der „Goodbye Deutschland“-Redakteur zeigt sich noch immer schwer berührt.

Der Vox-Mitarbeiter Pierre N’Goma war verantwortlicher Redakteur für die Auswanderer-Show „Goodbye Deutschland“. Er hat Jens Büchner fünf Jahre lang begleitet und ihn auch im Sterbebett noch besucht. In einem offenen Brief fand er ehrliche Worte für den Verlust des beliebten Auswanderers.

Der Vox-Redakteur wurde sehr früh von Daniela Büchner über Jens‘ Tod informiert. Er erinnert sich noch genau an diesen Moment: „Ich habe ganz kurz gezögert, ob ich ans Telefon gehen soll. Ob ich das jetzt kann. Denn es war klar, wenn ich jetzt abnehme, dann gibt es kein Zurück“ und dann bekam er die Schreckensnachricht. Jens Büchner ist tot. Er starb an Lungenkrebs. Eine Krankheit, die er so lange wie möglich vor aller Welt verborgen hatte, weil er niemandem zur Last fallen wollte.

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Happy Sunday❤ @a&ohostels

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N’Goma ist heute noch berührt von Jens‘ ausgewöhnlichem Charakter und seinem Schicksal. N’Goma schreibt: „Warum mich der Tod von Jens Büchner so berührt, fragen mich seither Freunde und Kollegen. Frag auch ich mich. Ist doch nur ein Job. Gibt doch noch andere Auswanderer. War doch nicht dein Freund. Distanz wahren. Alles richtig. Und doch fehlt er. Jens hatte so viele Schlachten geschlagen. Gewonnen, verloren, aber immer aufgestanden und weitergemacht“

Wie viele andere, die Jens Büchner kennengelernt haben, ist er sich sicher, dass er den schrillen Auswanderer niemals vergessen wird, denn er war eben „…Jens Büchner. Chaos-Jens. Malle-Jens. Der seine Hemden auch im deutschen Winter stets Vier-Knöpfe-weit offen trug“

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Liebe Fans und Freunde von Jens, liebe Zuschauer von Goodbye Deutschland, liebe Vertreter der Medien! Mir fehlen die rechten Worte, Ihnen zu danken. Ich bin überwältigt von der Anteilnahme, die sie uns in den vergangenen 10 Tagen haben zukommen lassen. Jens würde sich vermutlich verwundert die Augen reiben und fragen “Meinen die wirklich mich?“ Ja, mein Schatz, die meinen wirklich dich! Wir beginnen jetzt mit Abschluss der Trauerfeierlichkeiten ein neues Kapitel. Wir versuchen zur Ruhe zu kommen, das Geschehene zu verarbeiten und genügend Kraft für den Neuanfang zu finden. Bitte geben Sie uns die nötige Zeit und lassen Sie uns ungestört diesen Weg gehen und sehen Sie von Presseanfragen und heimlichen Fotoaufnahmen ab. Wir melden uns zu gegebener Zeit, wir sind ja nicht aus der Welt. Vielen vielen Dank und eine schöne Weihnachtszeit Herzlichst Ihre Daniela Büchner und Kinder❤

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Daniela Büchner, die in diesen Tagen vermutlich ihr schwerstes Weihnachtsfest zelebrieren muss, bedankte sich im Netz bei der großen Anteilnahme, die ihr ausgesprochen wurde. Sie schreibt: „ Mir fehlen die rechten Worte, Ihnen zu danken. Ich bin überwältigt von der Anteilnahme“ und erklärt „Jens würde sich vermutlich verwundert die Augen reiben und fragen „Meinen die wirklich mich?“ Ja, mein Schatz, die meinen wirklich dich!“