Topmodel Lena Gercke könnte trauriger nicht sein

Sie ist vor allen Dingen bekannt für ihren unschlagbaren Humor. Doch seit mehr als zwei Jahren hat die hübsche Lena Gercke (31) nicht besonders viel zu lachen. Im Februar 2017 nämlich starb ihr geliebter Vater mit gerade einmal 61 Jahren nach kurzer aber schwerer Krankheit. Ein Verlust, den Lena bis heute nicht richtig verkraftet hat.

„Es war ein einschneidendes Erlebnis für mich“, erzählt Lena. „Er war der erste Mensch, den ich verloren habe in meinem Leben. Und dann gleich der Vater. Das war schon hart.“

Bis heute wünscht sich Lena, ihre Erfolge mit ihrem Papa teilen zu können. Das dies aber nicht mehr geht, zerbricht ihr immer wieder erneut das Herz: „Diese Trauer bleibt ein Leben lang in einem. Aber man lernt, damit umzugehen und zu akzeptieren, dass sich manche Dinge verändern und nicht wiederkommen.“

Uwe Gercke war immer sehr stolz auf seine Tochter. Und das, obwohl er den Berufswunsch von Lena anfänglich gar nicht so toll fand: „Mein Vater war eigentlich immer eher so dagegen. (…) Der war eher so ein bisschen konservativer als meine Mutter und hat gesagt: Nee, das Kind muss studieren und braucht einen vernünftigen Job – Medizin, Jura, sowas. Also was Ordentliches“, erzählt sie im Interview mit RTL.

Als er aber bemerkte, wie professionell und erfolgreich seine Tochter ihrem Job nachgeht, verflogen seine Sorgen: „Er hat dann mit der Zeit gemerkt, dass es funktioniert und das dahinter auch mehr steckt, als nur mit dem Arsch zu wackeln. Er war ein sehr besonderer Mensch! Er hat immer gesagt: So ein bisschen mit dem Arsch wackeln auf dem Laufsteg, das kann ja jeder.“

Und so sehr Lena ihren Vater auch vermisst, weiß sie doch, dass ein Teil von ihm, auch in ihr weiterlebt: „Er war ein sehr bodenständiger, familiärer und authentischer Mensch, und das ist auch in meinen Genen erhalten.“