Tödlicher Rekord-Versuch kostet Multimillionär das Leben

Der britische Multimillionär Zef Eisenberg ist tot. Er starb bei dem Versuch, einen neuen Geschwindigkeitsrekord mit seinem Porsche 911 Turbo S aufzustellen. Über den tragischen Vorfall berichtete auch „Focus online“.

Eisenberg, der als leidenschaftlicher Motorsportler bekannt war, wollte mit seinem Porsche auf einem Flugfeld bei York einen Geschwindigkeitsrekord brechen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches sich laut verschiedener Medienberichten im Anschluss mehrfach überschlagen haben soll.

Noch an der Unfallstelle erlag Eisenberg seinen schwersten Verletzungen. Sofort angeforderte medizinische Hilfe kam leider zu spät und konnte nichts mehr ausrichten.

2011 war Eisenberg durch den Verkauf seiner Nahrungsergänzungsmittel-Firma „Maximuscle“ an den Pharmakonzern „GlaxoSmithKline“ zum Multimillionär geworden. Für den Verkauf seiner Firma erhielt er sage und schreibe 180 Millionen Euro.

Nach dem Verkauf widmete er sich noch mehr seiner wahren Leidenschaft: Dem Motorsport.

Zudem moderierte er die Sendung „Speed Freaks“ und versuchte ständig, neue Rekorde aufzustellen. Ganze 70 mal gelang es ihm, per se schon unglaubliche Geschwindigkeitsrekorde zu brechen. Im Guinness-Buch der Rekorde wird er unter anderem als „der schnellste Fahrer eines turbinengetriebenen Motorrads“ geführt. Er erreichte damit eine unfassbare Geschwindigkeit von mehr als 360 hm/h und ließ seine Zuschauer sprachlos zurück.

Übrigens: Schon vor vier Jahren, 2016, hatte Eisenberg einen schweren Unfall auf dem Rollfeld in York, auf dem er jetzt starb. Damals verunglückte er mit seinem Motorrad und erlitt dabei mehrere schlimme Knochenbrüche. Anfänglich sah es um seine Überlebenschancen äußerst schlecht aus. Allerdings fing er sich wieder, zog aus diesem Vorfall jedoch keine Schlüsse, sondern machte weiter.


Eisenberg hinterlässt seine Lebensgefährtin und zwei Kinder. Ein Verlust, den man sich kaum vorstellen mag.