Todes-Drama um beliebte Sportlerin

Es ist ein erschütterndes Drama. Mit gerade einmal 16 Jahren wurde Luce Douady aus dem Leben gerissen und ihre glänzende Bergsteiger-Karriere ist beendet, bevor sie richtig begonnen hat. Die junge Sportlerin verunglückte beim Klettern in der Nähe von Grenoble und starb.

Das Unglück spielte sich am 14. Juni ab, während Luce mit Freunden im französischen Département Isére zum Klettern verabredet war. In der Nähe von Grenoble kam die junge Frau beim Zustieg zu einer Kletterroute zu Fall. Sie stürzte auf einen Gehweg und von dort aus etwa 150 Metern in die Tiefe. Die durch ihre geschockten Freunde sofort alarmierten Rettungskräfte kamen jedoch zu spät. Luce konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Aufprall des Ausnahmetalentes soll sofort tödlich gewesen sein. Über eine eventuell fehlerhafte Sicherung ist bisher nichts bekannt. Luce war Profi und so kann man leichtsinniges Verhalten ausschließen, beziehungsweise fast nicht vermuten.

 

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Accalmie. 🌊

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Das erst 16-jährige Sporttalent galt als große Hoffnung für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Bereits 2019 wurde sie bei den Meisterschafen im italienischen Arco Junioren-Weltmeisterin in der Disziplin Bouldern. Außerdem wurde sie Dritte bei der Europameisterschaft der Elite-Athletinnen in der Disziplin Lead. Luce Douady hatte eine glänzende Zukunft in der Sportwelt vor sich. Doch es sollte anders kommen.

 

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Yihaaa ! ça fait du bien de retoucher un ptit bout de caillou 🍃 aujourd’hui j’enchaîne mon premier 8b+ tout près de la maison ! 🏡🌞 @climb_up_officiel

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Nun ist ihr talentiertes Licht erloschen, bevor es erst einmal richtig aufgegangen war. Die Bestürzung auf Grund ihres Unfalltodes zieht sich durch die gesamte Sportwelt und ist enorm groß. Luce Douady wurde als „junge Frau voller Energie, Leidenschaft und Talent“ sowie als „brillante Kämpferin“ gewürdigt: „Luce war eine junge Athletin der französischen Klettermannschaft, sehr vielversprechend. Mit nur 16 Jahren hatte sie schon Zukunft. Diese schreckliche Nachricht traf ihre Trainingskameraden, ihre Trainer und ihren Verein Chambéry Escalade hart“, war in einer Mitteilung des französischen Kletter-Verbandes FFME zu lesen.