Thomas Hayo: Das steckt wirklich hinter seinem GNTM-Aus

Von 2011 bis 2018 war Creative Director Thomas Hayo festes Jury-Mitglied in der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Heute ist er ab und an nur noch Gastjuror. Sein Show-Aus kam für viele Fans damals recht unerwartet. Heute spricht der 52-Jährige endlich einmal über die Gründe, der Show den Rücken zu kehren.

Sein Show-Aus liegt nämlich nicht daran, dass sich Heidi und er nicht mehr verstehen. Ganz im Gegenteil – die beiden verbindet eine wirklich gute Freundschaft. Hayo war sogar auf Heidis Hochzeit eingeladen und schaut liebend gerne gemeinsam in Heidis Villa Fußball mit ihrem Mann Tom. Bei seinem letzten Gastauftritt moderierte Heidi ihn außerdem mit den folgenden Worten an: „Wenn das nicht mal einer meiner Lieblingsgäste ist!“.


Doch woran lag sein Show-Aus denn dann? Im Interview mit Philipp Westermeyer erzählt Hayo jetzt, warum er sich nach acht Jahren für einen Schlussstrich bei GNTM entschied.

„Die Erfahrung, bei einer so großen Pop-Culture-TV-Show mitzumachen, das fand ich total spannend. Das war ein Riesending, da waren immer 60 bis 80 Leute bei der Produktion dabei. Das war eine der deutschen Fernsehshows mit dem größten Budget.“

Und trotzdem: „Es hat sich wie ein ’natural end‘ angefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass wir an einem Punkt angelangt sind, wo es eventuell nicht weitergeht – oder vielleicht sogar in eine Richtung, die für mich nicht unbedingt das Wahre ist.“ In welche Richtung das ganze aber ging, dazu äußerte sich Hayo leider nicht.


Klingt jedoch alles in allem nach einem wirklich gesunden und bedachten Ende. Menschen entwickeln sich immerhin auch weiter. Deswegen hat auch Hayo beschlossen, sich wieder auf andere Projekte zu konzentrieren. Und das auch wirklich mit Erfolg. Heute macht er nämlich wieder ganz klassische Werbung und arbeitet nebenbei aber auch wieder an anderen, interessanten Konzepten. Man darf gespannt sein was da in Zukunft noch so kommen wird.

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