Terrorist plante Anschlag auf Angela Merkel

Im Dezember 2016 verübte Attentäter Anis Amri einen Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz. Nun kam raus, dass er vermutlich einen Anschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkle plante.

In einem Medienbericht wurde nun bekannt, dass der Täter, noch bevor er mit einem LKW über den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz raste, das Haus der deutschen Bundeskanzlerin fotografierte. Auf diesem Bild, das das ARD-Magazin Kontraste und rbb24-Recherche veröffentlichte, sieht man Amri vor dem Haus in Berlin posieren. Es handelt sich dabei nach ersten Erkenntnissen um ein klassisches Selfie. Das Bild wurde Ende Oktober 2016 gemacht und wurde von den Ermittlern auf seinem Handy selbst gefunden.

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Neue Enthüllungen über Vertuschungen im Fall Anis Amri Bundesinnenministerium setzte die Abschiebung eines vermutlichen Komplizen des Attentäters vom Berliner Breitscheidplatz durch. Oppositionspolitiker der Grünen und der Linkspartei zeigen sich empört über neue Enthüllungen im „Focus“. Ein möglicher Mittäter von Anis Amri, dem Attentäter vom Breitscheidplatz in Berlin, soll ohne verhört worden zu sein, am 1. Februar 2017 – also einen guten Monat nach der Tat – abgeschoben worden sein. (Foto: "”Untergetaucht: Gesuchter Tunesier war a" (CC BY 2.0) by quapan) #Anschlag #Abschiebung #AnisAmri #Breitscheidplatz #Geheimdienst #Innenministerium #Tunesien https://perspektive-online.net/?p=17451

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Auf einem anderen Foto sieht man Amri vor dem Berliner Dom. Die Ermittler kamen bereits vor einiger Zeit auf die Idee, dass Amri den Dom „als potenzielles Anschlagsziel in Betracht gezogen habe“. In diesem Zusammenhang sprechen sie auch von „einer weiteren Örtlichkeit“. Dies wollte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bisher aber nicht kommentieren.

In der Auswertung der Ermittler wird jedoch nicht konkret erwähnt, dass auch das Haus von Angela Merkel Ziel hätte gewesen sein können. Nur das benachbarte Magnus-Haus wird erwähnt, erklärte das Magazin „Focus“.


Amri hatte am 19. Dezember 2016 einen Lastwagen gekapert, mit dem er über den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche raste. Er tötete bei seiner Tat in Summe zwölf Menschen und verletzte viele weitere teils sehr schwer. Sofort nach der Tat floh er in Richtung Italien. Dort stellten ihn vier Tage nach der Tag die Beamten und erschossen ihn in einem Gefecht. Bis heute dauern die Ermittlungen dieser schrecklichen Tat an.