„Tatort“-Star ist stinksauer

Eigentlich gehört er zu den gefragtesten Schauspielern Deutschlands. Doch was sich seiner Meinung nach die Politiker und Ungeimpfte während der Corona-Pandemie leisten, bringt selbst das Blut eines Martin Feifel in Wallung.

In einem Interview ließ der Grimme-Preis Gewinner seinem Unmut freien Lauf. Der mehrfach preisgekrönte Schauspieler, der durch mehr als 100 Rollen im Kino und TV bekannt ist –  unter anderem im “Bergdoktor” oder vielen “Tatort”-Serien, hat seit Beginn der Pandemie hat große Schwierigkeiten Rollen zu ergattern. Auch finanziell macht das Martin Feifel zu schaffen. „Seit Corona verdiene ich nur noch die Hälfte, es gibt einfach weniger Rollen“, so der Schauspieler in einem aktuellen Interview.

Wie für viele andere freischaffenden Künstlern ist die staatliche Unterstützung nicht ausreichend, findet der Schauspieler. Schuld daran sei unter anderem das mangelnde Management der Politik und deren Unverständnis für die Nöte von Künstlern in solchen Krisen. „Die Politiker leben in einer Blase, in der sie unsere Branche nicht mehr verstehen. Die staatliche Hilfe war jedenfalls ein Witz. Ich habe 3.000 Euro für drei Monate bekommen, da war aber alles inklusive, Miete, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Kleidung, Essen …“Was ihn besonders ärgert: Er soll schon jetzt die Soforthilfe aus dem Jahr 2020 zurückzahlen.

„Es funktioniert nur noch bei mir, weil meine Frau auch verdient“, so Feifel.

Kritik an Ungeimpften

Kritik übt der Schauspieler auch an Querdenker und Ungeimpfte. Feifel selbst sei dreifach geimpft und habe damit seinen Dienst an der Gesellschaft geleistet. „Aber ich bin langsam richtig sauer auf die Dummköpfe, die nicht begreifen, um was es geht“, so der Darsteller. Für den „vernünftigen Rest“ würde es aufgrund der vielen Ungeimpften nicht vorangehen.

„Ich versuche den Leuten auch immer wieder klarzumachen, dass die Freiheit dort aufhört, wo die Gefährdung anderer anfängt.“ Doch viele hätten einfach aus den Augen verloren, „dass es nicht nur um sie geht in dieser Welt“. Feifel spricht sich auch für eine Impfpflicht aus, die allerdings vernünftig umgesetzt werden müsse, „was schwierig wird, weil wir ja kein digitales Register haben“.

Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de

Ein Kommentar

  1. Martin Feifel,wer ist das???
    Der sollte mal lieber arbeiten gehen und nicht dem Steuerzahler auf der Tasche liegen!
    Auch einer von denen die nichts gelernt haben,es sind nicht die Ungeimpften die uns diese Situation eingebrockt haben,sondern die Geimpften, die meinen sie könnten keinen mehr anstecken!
    Wer die Zahlen verfolgt hat wird sehen das wo es noch wenige Geimpfte gab die Zahlen um die 10-20 Tausend lag (und weniger),und jetzt,man war und ist einfach vorsichtiger beim Umgang mit seinen Mitmenschen!
    Also bitte erst nachdenken bevor man Andere mit dummen Kommentaren verurteilt!

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