„Tatort“-Star hatte Corona: „wusste nicht mal mehr, wo ich wohne“

Eine Corona-Erkrankung kann harmlos verlaufen, tödlich sein oder heftige Neben- und Nachwirkungen haben. Eine regelrechte Corona-Demenz erlitt der Kölner „Tatort“-Schauspieler Roland Riebeling. Er muss auch nach Wochen noch mit den Symptomen leben und warnt eindringlich vor der Infektionskrankheit.

Roland Riebeling (42) spielt seit 2018 den Ermittler Norbert Jütte an der Seite der Kölner „Tatort“-Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär, 59) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, 60). Riebeling ist im Dezember an Covid-19 erkrankt und beschreibt erschreckende Symptome.

Der 42-jährige Schauspieler musste zwar nicht ins Krankenhaus, dennoch hat ihn die Infektion heftig erwischt. „Das war wie Demenz!“, sagte Riebeling im Interview mit der „Bild“-Zeitung. „Mir fielen einige Zeit sogar bestimmte Worte oder Adressen nicht mehr ein. Ich wusste nicht mal mehr, wo ich wohne“, schilderte der Schauspieler seine Erlebnisse mit dem gefürchteten Virus. Daneben habe er ein Stechen in der Brust gespürt und Schwierigkeiten mit der Atmung erlebt. Seine „Corona-Demenz“ war geprägt von Konzentrationsstörungen und Wissenslücken.

Noch nie habe er sich „so krank“ gefühlt, erklärt der „Tatort“-Schauspieler und warnt die Leserschaft: „Guckt, dass ihr das nicht kriegt!“

Die Infektion sei bei Riebeling im Dezember in Erscheinung getreten. Doch bis heute spüre er Nachwirkungen. Noch an Weihnachten habe er sich so schlapp gefühlt, dass er nicht einmal vor die Türe gehen wollte und bis jetzt sei seine Fitness stark eingeschränkt, führt der 42-Jährige weiter aus.

Jetzt in der zweiten Welle ist das Coronavirus in Deutschland voll angekommen. Immer mehr deutsche Stars bekennen, dass sie sich infiziert haben. Auch der 28-jährige Sänger Pietro Lombardi durchlebt gerade Covid-19 und berichtet täglich wie es ihm geht. Nach wenigen Tagen Corona klagte der Musiker über Atemnot und den Verlust des Geschmackssinns. „Man kann nicht richtig ein- und ausatmen“, erklärte Lombardi auf Instagram. Inzwischen scheint es ihm aber glücklicherweise „relativ gut“ zu gehen.

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