Superstar kämpft mit Millionenklage

Er ist auf der ganzen Welt bekannt und begeistert seine Fans seit Jahrzehnten. Doch aktuell ist es dunkel im Leben von Hollywood Schauspieler Robert De Niro.

Vor weniger als zwei Monaten kündigte De Niro seiner Assistentin Graham Chase Robinson und verklagte sie auf ganze sechs Millionen Dollar. Robinson soll nach Aussagen von De Niro auf seine Kosten geshoppt und Flüge gebucht haben und während ihrer Arbeitszeit stundenlang Filme auf Netflix geschaut haben. Für diese Tätigkeiten habe sie monatlich ein Gehalt von rund 23.000 Dollar erhalten. Zu viel für Freizeit, findet De Niro.

Nun jedoch schlägt die 36-jährige Ex-Assistentin zurück und verklagt ihren damaligen Chef auf das Doppelte! Ganze 12 Millionen Dollar soll Robinson nun von De Niro fordern. Der Grund? Sie wirft ihm vor, sie sexuell belästigt und heftig diskriminiert zu haben. Hierfür reichte sie ein 19seitiges Schreiben bei einem New Yorker Gericht ein. In diesem wirft sie dem 76-jährigen wortwörtlich vor: „Er akzeptiert nicht die Idee, das Männer Frauen gleichberechtigt behandeln sollten.“

Was klingt wie in einem schlechten Film, ist bittere Realität. Nun äußert sich erstmalig De Niros Anwalt, Tom Harvey, zu den Vorwürfen. Diese seien schlichtweg absurd, wie ihn das US-amerikanische Magazin „Deadline“ zitiert.

Wie in dem Fall „Robinson/De Niro“ am Ende entschieden wird, ist bisher unklar. Unwahrscheinlich ist es jedoch, dass De Niro seiner ehemaligen Angestellten eine so große Summe zahlen muss. Letzten Endes steht es hier Aussage gegen Aussage. Wenn sich in diesem Falle nicht noch hinreichendes Beweismaterial findet oder ein valider Zeuge auftritt, dürfte das ganze Thema schneller vom Richterpult sein, als Eingangs angenommen. Eine solche Millionenklage zu verkraften, ist aber auch für einen Hollywoodstar schwierig.