Steffi Graf: Es fing mit einem Nachbarschaftsstreit an…

Es fing mit einem Nachbarschaftsstreit an, allerdings ging es nicht um eine Zaunlinie, sondern um Steffi Grafs Dogge. Die nämlich soll die Nachbarin angefallen haben. Nun muss Graf wegen des Hundes vor Gericht. Dem Tier droht die Einschläferung von Amts wegen.

Als hätten Steffi Graf (51) und Andre Agassi (51) in den letzten Monaten nicht genug Ärger gehabt. Erst geriet ihr Bruder mit dem Gesetz in Konflikt und der Tennisstar stritt um seine Vormundschaft. Dann gab es Zoff mit Agassis Schwester und nun muss das Paar auch noch um das Leben ihrer geliebten Dogge bangen. Die Alternative ist vermutlich unverhältnismäßig teuer.

Aber von vorne: Alles fing mit einem unglücklichen Spaziergang an. Die Dogge Blue (5) soll dabei eine Nachbarin angefallen haben. Die 51-jährige Geschäftsfrau habe Verletzungen am Oberschenkel und im Arm erlitten und musste daraufhin sogar ärztlich behandelt werden. Darüber berichtete zunächst die „Bunte“.

Die geschädigte Nachbarin wandte sich daraufhin an den berüchtigten US-Anwalt Lewis Gadza (56). Der gilt als Koryphäe der Entschädigungsklagen. Für Fehler in einer ärztlichen Behandlung soll er Millionen herausschlagen, bei Hundebisse erreichte er in der Vergangenheit Entschädigungssummen bis zu 250.000 Euro. Gut für die Mandantin, schlecht für Steffi Graf und ihren Gatten.

Auf BILD-Nachfrage erklärte die Kanzlei: „Die Besitzer müssen Verantwortung für das Verhalten ihres Tieres übernehmen.“ Die gebissene Nachbarin fordert nun 15.000 Dollar (mehr als 12.000 Euro) Schmerzensgeld von dem Tennis-Paar.

Das Problem: Wenn vor Gericht keine Einigung gefunden wird, könnte das Staatenrecht Nevada greifen. Und das sieht bei Bissunfällen einen Wesenstest vor. Wenn der Hund diesen nicht besteht, droht ihm die Einschläferung.

Steffi Graf und Andre Agassi stehen nun also vor der unbequemen Frage, wie weit sie diesen Rechtsstreit kommen lassen wollen. Geben sie nach und zahlen eine unverschämt hohe Summe für das Vergehen ihres Hundes oder riskieren sie die Todesstrafe für Blue?

4 Kommentare

  1. Ich denke, dass wir hier nicht von der Norm aus denken dürften, jedenfalls nicht finanziell.
    Und jeder, der seinen Hund aufrichtig liebt, tut das Möglichste, um ihn zu retten.
    Große Hunde verschätzen sich leicht in ihrer Kraft, und ihre Besitzer tun das vielleicht auch. Maulkorb beim Gassi ist die logische Konsequenz.
    Außerdem kann man auch einen Hund darauf trainieren, wann es zu „fest“ wird.
    Das ist das Versäumnis der Besitze. Die Strafe ist OK!

  2. Hallo, Ihr von Promimag,
    „Steffi Graf muss mit Todesstrafe rechnen“.
    Was soll denn diese blöde Überschrift?
    Und auch ansonsten immer wieder die Entstellungen bei Ihren skurrilen „Informationen.
    Meistens FAKE NEWS!
    Mehr Seriosität wäre besser und angebracht.
    Also geht mal in EUCH.
    Ansonsten geht es nicht mehr lange weiter!
    Freundliche Grüße
    Genida

  3. Und noch etwas:
    Steffi soll die Strafe schnell bezahlen.
    Mit der Höhe des Betrages ist Steffi in den USA gut davongekommen.
    Bei den enormen Geldstrafen dort.
    Bei uns sind höhere Strafen bei allen Delikten wünschenswert!
    Darauf können wir in Deutschland allerdings bis zum Nimmerleinstag warten.
    Freundliche Grüße
    Genida

  4. An Genida:
    Von einer Strafe steht doch gar nichts im Artikel.
    An die Redaktion:
    „zahlen eine unverschämt hohe Summe“
    12000€ eine hohe Summe? Lach mich tot.
    Für die beiden ist das höchstens das wöchentliche Taschengeld.

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