Social-Media-Ende für Trump

Nach dem Sturm auf das Kapitol an Washington verliert der scheidende US-Präsident Donald Trump nun auch noch seine wichtigste Kommunikationsplattform: Der Kurznachrichtendienst Twitter sperrt sein Konto. Aller Wahrscheinlichkeit nach soll Trump seine Anhänger nämlich zu besagtem Sturm angestiftet haben. Aktuell wird deswegen auch ein Amtsenthebungsverfahren geprüft.

Seinen Ausschluss von Twitter kritisiert vor allen Dingen Trumps Sohn, Donald Trump Jr., und hält diesen schlichtweg für einen Skandal. Auf seinem Instagram-Kanal macht er seiner Wut daher Luft: „Free Speech Is Under Attack! Censorship is happening like NEVER before! Don’t let them silence us“, schrieb er. (zu deutsch: „Die Redefreiheit wird angegriffen! Zensur geschieht wie NIE zuvor! Lass sie uns nicht zum Schweigen bringen.“)

 

 
 
 
 
 
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Er fordert darüber hinaus seine Anhänger und die seines Vaters dazu auf, sich auf einer neuen Plattform zu registrieren. „Sign up at DONJR.COM to stay connected! If I get thrown off my social platforms I’ll let you know my thoughts and where I end up. This way, whatever the social media masters do to me I’ll have a way to get to you all.“ (zu deutsch: „Melden Sie sich unter DONJR.COM an, um in Verbindung zu bleiben! Wenn ich von meinen sozialen Plattformen geworfen werde, werde ich Sie über meine Gedanken informieren und darüber, wo ich lande. Was auch immer die Social-Media-Meister mir antun, ich habe auf diese Weise eine Möglichkeit, Sie alle zu erreichen.“)

Anders als Trump selbst und seine Anhänger, findet ein Großteil der Twitter-User die Löschung seines Accounts jedoch großartig. „Guten Morgen, ich werde wach und was lese ich @realDonaldTrump ist gesperrt bei #Twitter …. So das Jahr fängt schon gut an und der Tag sowieso, also genießt ihn. Und bleibt gesund….“, freut sich dieser User. Ein anderer fragt sich: „Was macht Donald Trump jetzt eigentlich wenn er nicht mehr morgens um 5 auf der Kloschüssel sitzend Blödsinn und Lügen posten kann?“

 

 
 
 
 
 
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Der am 20. Januar ins Amt tretende neue Präsident, Joe Biden, kündigte unterdessen bereits an, sich in die Entscheidung über die Eröffnung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump nicht einzuschalten.

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