So hat Reiner Calmund („Calli“) ¼ seines Körpergewichts verloren

Reiner Calmund (71) hat seinen Pfunden den Kampf angesagt. Heute wiegt „Calli“ 40 Kilo weniger als Anfang Januar. Der enorme Gewichtsverlust gelang Calmund mithilfe einer Magen-OP und NASA-Technologie.

Mit Diäten hat Calmund es schon viele Male versucht. Wie er auf Instagram erklärt, habe der Jojo-Effekt ihn jedoch immer wieder eingeholt. Zuletzt brachte er rund 160 Kilo auf die Waage. Auf Anraten seines Arztes entschied der Fußballfunktionär sich für eine Magenbypass-Operation. Bereits in den ersten elf Tagen nach der OP verlor „Calli“ 22 Kilo und berichtete schon kurze Zeit später, dass er sich damit „sauwohl“ fühle.

Einige Wochen später klang Calmund zunächst etwas weniger begeistert. Zum strengen Diätplan nach seiner Magenverkleinerung gehörte eine siebenwöchige Flüssigphase mit Eiweiß-Shakes. Die können einem schnell zum Halse raushängen. Das ging auch dem ehemaligen Leverkusen-Manager so. Auf Instagram bat er deshalb sogar um Rezept-Tipps.

Inzwischen ist Calmund mit seiner Entwicklung sehr zufrieden. Auch das Essen könne er wieder genießen. „Das Schönste ist: Nach meiner Magenverkleinerung habe ich nach wie vor Appetit, kann alle Leckerchen essen und bin dadurch früher satt. Seit Januar habe ich 40,2 Kilo abgenommen“, erklärte der Sport-Manager in einem Interview auf Sky Sport News.

Für seinen Erfolg und sein Wohlbefinden ist jedoch nicht nur die Magen-OP und Ernährungsumstellung verantwortlich. Auch Bewegung gehört zum Programm. Weil dies mit über 100 Kilo aber gar nicht so einfach ist, bediente Calmund sich einer Technologie, die aus der Raumfahrt stammt: das „Anti-Schwerkraft-Laufband AlterG“. Das Gerät macht einen leichter. So kann man seine Muskulatur gelenkschonend wieder in Gang bringen. Denn Tipp hätte er von Bundesligisten erhalten. Profisportler wie Manuel Neuer nutzten die NASA-Technik, um nach einer Verletzung wieder auf die Beine zu kommen.

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Ich wurde zwar bereits aus dem Krankenhaus entlassen, aber aufgrund der vielen Nachfragen möchte ich auch hier mein einmaliges Statement vom 26.01.2020 veröffentlichen: Die Welt kennt mich als gemütlichen Dicken und ich gebe zu, in dieser Rolle habe ich mich in den vergangenen Jahren wohl gefühlt. Aber: sie ist mir im wahrsten Sinne des Wortes zu „schwer" geworden. Denn es war nicht immer gemütlich. Wenn die Kilos auf die Gelenke drücken, dann schmerzt das mitunter ganz gehörig. Auf der Suche nach Lösungen habe ich ein paar Diäten gemacht, aktuell über den Jahreswechsel in Thailand erneut 17 Kilo abgenommen. Mein Problem ist, dass ich dem Jojo-Effekt nicht mehr davonlaufen kann. Er holt mich immer ein, selbst dann, wenn ich noch so schnell renne, mir vornehme, noch so gesund zu leben und wenig zu essen. Professor Dr. Norbert Runkel, Chefarzt der Sana Klinik in Offenbach, erklärte mir, dass Menschen ab einem bestimmten Gewicht diesen Kampf gegen „Jojo“ nicht gewinnen können. Der dicke Körper ist schlau und bunkert auch kleinste kalorienarme Portionen. Weil sich dadurch ohne einschneidende Maßnahmen kein langfristiger Erfolg einstellt, habe ich die Entscheidung getroffen, dem Abnehmen nachzuhelfen. Nach vielen, langen Gesprächen mit meiner Frau, mit Freunden und Ärzten, habe ich mir von Professor Dr. Norbert Runkel in der Sana Klinik Offenbach den Magen mit einem Bypass verkleinern lassen. Ich bin optimistisch, dass nun die Kilos nachhaltig purzeln und ich mit mehr Mobilität und Spaß das Leben mit meiner Familie und insbesondere meiner Prinzessin Nicha genießen kann. Ganz nach dem Motto: „Lecker, klein und fein, werde ich auch weiterhin Genießer sein.“ Ich möchte mich bei der Sana-Klinik bedanken. Das Mitarbeiter-Team steht für Qualität, Kompetenz, Leidenschaft und Engagement. Übertragen auf den Fußball spielen sie in der Champions League, offiziell werden sie ja auch von der Adipositas-Fachgesellschaft mit dem höchsten Gütesiegel Exzellenz geführt. #magenbypass #magenop #magenverkleinerung @sana.kliniken #werbungdaverlinkung

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Calmund ist mit dem jetzigen Gewichtsverlust längst noch nicht am Ziel angekommen. Er möchte der Gesundheit zuliebe weiter abnehmen. Im Interview gesteht er: „Die Welt kennt mich zwar als gemütlichen Dicken, und ich habe mich wohl gefühlt in der Rolle. Aber es war nicht immer gemütlich. Wenn die Kilos auf die Gelenke drücken, schmerzt es gehörig.“

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