Ski-Ass am Ende – Krankenhaus nach schwerem Unfall in der Scheiz

Sie zählt zu den ganz großen Speed-Talenten der Welt und bereitete sich gerade auf die kommende Ski-Saison vor. Jetzt ereignete sich, was nicht hätte passieren dürfen: Bei einem fatalen Sturz brach Alice Merryweather (24) sich das Schien- und Wadenbein. Auch ihr Knie ist in Mitleidenschaft gezogen. Möglicherweise ist das schon das Ende ihrer aufstrebenden Karriere im Skisport.

Für die 24-Jährige ist die Ski-Saison damit beendet, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat – schon wieder. Denn bereits die Saison 2020/21 musste Merryweather aus gesundheitlichen Gründen absagen. In einem mutigen Brief berichtete die US-Amerikanerin Ende letzten Jahres, dass sie unter Magersucht litt. Ihre sportlichen Leistungen hatten bereits unter dem Nährstoffmangel nachgelassen.

Die Saison setzte sie schließlich aus und begab sich in professionelle Behandlung. Im Sommer kam dann die große Nachricht, auf die alle Fans gewartet hatten: Merryweather verkündete, dass sie nach anderthalb Monaten Therapie geheilt worden sei und jetzt ihren Körper schätzen könnte. Im kommenden Winter wollte sie mit neuen Kräften antreten.

Am Wochenende trainierte die 24-Jährige in Saas Fee (Schweiz) für ihr Comeback. Doch sie stürzte, brach sich das Bein und schürfte sich das Gesicht blutig. Während die Fans bereits beim Anblick ihres Gesichts erschüttert sind, macht sich Merryweather vor allem Sorgen um ihr Knie.

„Wir warten noch auf mehr Klarheit über das Ausmaß der Schäden an meinem Knie. Ich hatte schon eine erfolgreiche Bein-OP hier in der Schweiz“, schrieb das Ski-Ass via Instagram.

Merryweather steht seit ihrem fünften Lebensjahr auf Skiern und fuhr mit acht Jahren ihre ersten Wettkämpfe. 2017 wurde sie Abfahrts-Weltmeisterin bei den Juniorinnen. Zweimal raste sie sich bereits in die Top 10 des Weltcups. Dieser Winter hätte der ganz große Siegeszug für sie werden können.

Noch gibt die 24-Jährige nicht auf. Zu den Krankenhausbildern schrieb sie: „Wenn ich mein Gehirn neu verdrahten kann, kann ich auch Knochen und Bindegewebe verheilen lassen.“

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