Skandal um Günther Jauch schlägt hohe Wellen

Günther Jauch befindet sich in Selbstisolation wegen seiner Corona-Infektion. Doch während er das Krankenbett hütet, rollt ein Skandal auf, der einen bitteren Beigeschmack hinterlässt.

Denn fast zeitgleich mit Bekanntwerden seiner Infektion startete auch die Impfkampagne mit Günther Jauch (64). Dabei lächelt der Moderator in die Kamera, auf seinem linken Arm ein Pflaster, dazu der Slogan: „Lasse ich mich impfen? A: ja B: ja C: ja D: ja“.

Man soll vermuten, dass er gegen Corona geimpft wurde. Nun hat Jauch sich aber selbst infiziert und das löst Verwirrung aus. Im Nachhinein gesteht der Moderator: Das Foto war gestellt. Er sei natürlich noch nicht geimpft worden, weil er dafür zu jung ist. Aber er wolle sich natürlich impfen lassen, sobald er an der Reihe ist.

Leider ist das nicht der einzige Patzer der Werbe-Kampagne, die mit 25 Millionen Euro Steuergeldern finanziert wurde.

Auch Schauspielerin Uschi Glas (77) lächelt mit hochgekrempeltem Ärmel zum Slogan „Mit einem Pieks holen wir uns unser Leben zurück“. Doch auch hier fällt ein Fauxpas auf, der bitter aufstößt: Auf einem Foto sieht man, wie der rechte Arm für die Impfung vorbereitet wird, auf einem anderen trägt der linke Arm ein Pflaster.

So richtig überzeugend ist das also auch nicht. Ok, man kann darüber lachen. Wer sich sowieso impfen lassen wollte, wird sich davon bestimmt auch nicht abschrecken lassen. Nur Impfkritiker erreicht man damit ganz bestimmt nicht. Schade um die 25 Millionen Euro. Jetzt fragt man sich noch, wie viel davon Gage für die Prominenten war und was an die Agentur dahinter ging.

Etwas billiger hat es deshalb Politiker Gregor Gysi versucht. Er postete ein Foto von seinem Pieks auf Twitter. Doch der aufmerksame Betrachter sieht, dass die Schutzkappe von der Spritze nicht entfernt wurde.

Gysi erklärt: Er sei tatsächlich geimpft worden, nur das Foto war gestellt. 

Aha. Keine Fragen mehr. Außer: War das jetzt Werbung für oder gegen die Impfung?

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.