SHITSTORM ENTBRANNT: Til Schweiger manövriert sich ins Abseits

Ist das nun auch das Karriere-Aus für Til Schweiger? Im letzten Jahr haben sich einige Stars mit ihren politischen Äußerungen ins Abseits befördert. Mit diesem Foto sorgt nun auch Til Schweiger für Furore.

Nach einer langen Ruhepause macht nun Schauspieler und Filmproduzent Til Schweiger (57) wieder Schlagzeilen. Dabei zieht er allerdings heftige Kritik und viel Spott auf sich. Eigentlich hätte ihm das klar sein müssen…

Meistens bewegt sich Til Schweiger mit seinem Instagram-Account in seichtem Gewässer und teilt unstrittige Fotos von Schauspielkollegen, Haustieren oder sich selbst. Am Sonntag jedoch postete der 57-Jährige zwei Bilder von einem Bootsausflug. Auch das klingt zunächst nicht dramatisch. Allerdings befand sich der Regisseur, Produzent und Schauspieler dabei in Gesellschaft von Boris Reitschuster. Passend dazu schreibt Schweiger: „Barefoot boat mit meinem Helden Boris Reitschuster“.

Viele werden Reitschuster nicht kennen. Doch diejenigen, die ihn kennen, wissen, dass dieses Foto und vor allem Schweigers Kommentar dazu, eine explosive, politische Botschaft trägt.

In der Kommentarspalte bleibt das Feedback nicht aus. „Next stop Naidoo und Wendler?“ fragt ein Nutzer und unterstellt Schweiger „auch Honig im Kopf“. Der Schauspieler habe sich damit nun „endgültig ins Abseits geschossen“, moniert jemand anderes. Inmitten des Shitstorms finden sich allerdings auch viele, die diesem Foto etwas Positives abgewinnen können.

Auf Twitter geht die Diskussion weiter. Unter anderem ZDF-Moderator Jan Böhmermann greift Schweigers Statement auf und schreibt zynisch: „Jetzt dann offiziell: Honig im Kopf!“.

Die Kritik kommt nicht von ungefähr: Boris Reitschuster hat sich als Blogger und Querdenker einen Namen gemacht. Dabei bewegt der selbsternannte „Journalist ohne Haltung“ sich tief im Milieu der Verschwörungstheorien um Corona. Er gilt als Multiplikator für Fake News und verbreitet seine Ansichten unter anderem auf dem rechtspopulistischen Portal „Tichys Einblick“.

8 Kommentare

  1. Ist diese „linksloyale“ Gesellschaft nicht schrecklich? Man darf nichts mehr machen, oder schreiben, keine neutrale, oder reale Meinung mehr vertreten, die nicht dem Genderstorm entspricht. Leute wie Boris Reitschuster hinterfragen einfach, was auch gut ist. Sein Hinterfragen entpuppt sich ja im Finalen sehr oft als begründet. Wird natürlich von ZDF und Co nicht gesendet, außer, man kommt da nicht mehr drum herrum.
    Denken wir an Lobbyismus, Betrug, Coronafehler, unsinnige Maßnahmen. Alles dokumentierte Tatsachen, die von offizieller Seite mittlerweile auch bestätigt wurden.
    Demokratie muß eine offene Diskussion sein und bleiben, in der verschiedene Ansichten dargelegt und auch akzeptiert werden müssen. Das wird durch den Mainstream heute leider durch Hetzte und Dummheit unterbunden. Jeder der hinterfragt, ist heute ein Aluhutträger, oder Rechtspoulist.
    Leute, Euch geht es zu gut, Euch ist zu langweilig. Oder anders gesagt…hättet Ihr dir Alltagssorgen, wie die normale, arbeitende Bevölkerung, dann hätte diese bunte Phantasiewelt keinen Platz

  2. Warum publiziert Ihr Hass und Hetze? Ihr seid die journalistischen sowie menschenverachtenden Brunnenvergifter!
    Schlage eine Umbenennung in „Hassi- oder Hetzimag vor.

    Mit nachdenklichen Grüßen eines Wählers der FDP

  3. Na klar, immer auf die, die mal eine andere Meinung abseits des Mainstreams haben und dies sich auch trauen, öffentlich zu machen.
    Euer Newsletter ist doch nur noch Sch…
    Ich bestelle ihn wieder ab, ist doch ohnehin mehr blödsinniger Werbemüll als nutzbringende Infos.

  4. Boris Reitschuster ist ein vernünftig denkender Mensch, der sich nicht einschüchtern lässt und unangenehme Fragen bei der wöchendlichen Bundespressekonferenz stellt. Wir bräuchten mehr solcher Journalisten, die sich trauen unangenehme Fragen zu stellen. Er ist kein Rechter, kein Linker, er hinterfrägt nur die ganzen Corona Maßnahmen. Und das uns unsere Regierung nicht die Wahrheit sagt, ist eh klar! Respekt auch vor Til Schweiger, der sich öffentlich mit Reitschuster zeigt.
    Es ist traurig genug, das wir in Deutschland keine Meinungsfreiheit mehr haben. Und das die Medien, so wie ihr, die Leute die was anderes denken und sagen, sofort ins rechte Lager rücken.
    Etwas mehr Toleranz und auch andere Meinungen zulassen wäre von Vorteil ! Schönen Tag noch.

  5. Hallo joh.
    Jetzt schau mal wie du schreibst. Habe bis auf deinen Kommentar nur respektvoll Kommentare gesehen. Was man bei dir nicht behaupten kann. Denke mal darüber nach bevor du andere beleidigst! Ich finde Hetze im Netz widerlich und charakterlos!

  6. Bravo Til Schweiger und alle Achtung vor der Arbeit von Boris Reitschuster! Wo sind denn die Journalisten die kritische Fragen stellen und publizieren. Man muss kein Coronaleugner sein nur weil man sein Hirn einschaltet und kritisch alles hinterträgt was nicht nachvollziehbar ist. Demokratie ade!

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