Serien-Star stirbt an Virus-Erkrankung

Er ist aus Netflix (Blacklist) nicht mehr weg zu denken und beeindruckte das Publikum im Kino in „Kill Bill – Volume 2“. Nun starb der markante Schauspieler viel zu jung. Eine Stechmücke hatte ihn mit einer schweren Krankheit infiziert. Die Viruserkrankung nahm einen schlimmen Verlauf. Am Sonntag starb Clark schließlich daran.

„Blacklist“-Liebling Clark Middleton (Glen Carter) ist tot. Er starb im Alter von 63 Jahren am West-Nil-Fieber. Die Krankheit wird meistens durch Stechmücken übertragen, nimmt jedoch nur selten einen schweren Verlauf wie jetzt bei Middleton geschehen.

 

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Seine Ehefrau Elissa sagte in ihrer Nachrede gegenüber der „Variety“: „Clark war ein wundervoller Mensch, der sein Leben lang Grenzen überschritten und sich für Menschen mit Behinderungen eingesetzt hat.“

Middleton kämpfte Zeit seines Lebens gegen die Folgen seiner Arthritis-Erkrankung, die bei ihm bereits mit vier Jahren diagnostiziert worden war und seine Bewegungsfreiheit erheblich einschränkte. Die Gelenk-Erkrankung hatte Operationen zur Folge und zwang Middleton zweitweise an Krücken zu gehen. Doch er gab nie auf, erarbeitete sich schließlich eine stolze Karriere als Schauspieler, die 1997 mit seiner ersten Rolle in „Law & Order“ begann. Es folgten zahlreiche Kino- und Serienrollen, zuletzt in der Romantik-Komödie Antarctica.

Besondere Bekanntheit erlangte Middleton durch seine Rolle als Glen Carter in der Netflix-Serie „Black List“. Glen Carter ist ein eigentümlich aber auf seine Art sympathischer Mitarbeiter einer Fahrzeugbehörde. „Clark war einer der Guten, und wir haben ihn viel zu früh verloren“, sagte Jon Bokenkamp, der Autor der Serie über den verstorbenen Schauspieler: „Ich bin untröstlich. Abgesehen davon, dass Clark ein wirklich einzigartiger und begabter Schauspieler war, war er einfach in jeder Hinsicht ein unglaublicher Kerl. Er war ein quirliger Filmfreak. Er liebte seine Arbeit mit Leidenschaft.“

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