Seltene Erkrankung kostete Martin Rütter beinahe das Leben

Hundeprofi Martin Rütter (49) ist beinahe an einer lebensbedrohlichen Herzerkrankung verstorben. Dies verriet er nun beim Late-Night-Talk „Dinner Party“ mit Sat1-Talkmaster und Radio-Moderator Simon Beeck. „Die Ärzte sagten: ´Wir hatten nur noch drei Minuten.´“, berichtet Rütter von den dramatischen Umständen.

Als Auslöser seiner lebensbedrohlichen Situation nennt er das „Broken-Heart-Syndrom“, unter dem er litt. Zu Deutsch: „Gebrochenes-Herz-Syndrom“. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Herzmuskels, die in aller Regel durch starken emotionalen Stress ausgelöst wird. Vor allen Dingen Liebeskummer ist ein solcher Stress, der das „Broken-Heart-Syndrom“ oft auslöst.


Bei dem 49-jährigen Rütter trat das Syndrom ganz plötzlich ohne Vorwarnung auf, ähnlich wie ein Herzinfarkt. „Ich wäre fast gestorben“, berichtet er im Gespräch mit Beeck. Den genauen Auslöser behält Rütter im Gespräch allerdings für sich.
Doch er hatte Glück und konnte sich auf die schnelle Hilfe seiner behandelnden Ärzte verlassen. Diese konnten ihn in letzter Minute noch retten. Heute geht es dem Tierpsychologen wieder gut.

Bei Komplikationen kann das „Broken-Heart-Syndrom“ übrigens im schlimmsten Fall einen plötzlichen Herztod bei den Patienten auslösen.
Mit Abstand kann der auch als Comedian tätige Rütter nun sogar Witze über seine schwere Erkrankung machen: „Es fühlte sich an, als ob Rainer Calmund auf meinem Brustkorb Bungeejumping macht“, beschreibt der Hundecoach seine Schmerzen. Diese waren so schwer und die Folgen hätten so dramatisch sein können, dass Rütter das ganze in seinem Leben wohl nie wieder vergessen wird.


Nun kann sich der Vater von insgesamt fünf Kindern aber endlich wieder seinen Projekten widmen. In seiner neuen Show „Rütter reicht’s“ widmet er sich einer für ihn ganz ungewohnten Spezies: den Paragraphenreitern. Mit deutschen Prominenten nimmt er darin Deutschlands Bürokratie-Wahnsinn unter die Lupe.