Selbstmord in der Kelly Family

Die Kelly Family ist die wohl berühmteste Familie weltweit. Doch auch von Schattenseiten geprägt. Denn „Sing meinen Song“-Teilnehmer Michael Patrick Kelly (41) hatte schwere Suizidgedanken.
Dies offenbarte er in der siebten Folge der besagten Show (wird am 18. Juni ausgestrahlt), als Mit-Teilnehmer Johannes Oerding (37) Kellys Song „Hope“ anstimmte und Kelly die Tränen kamen.

In dem Song dreht sich alles um eine unglaublich traurige und tragische Zeit im Leben des Musikers, der mit Anfang 20 unter starken Depressionen litt: „Im entscheidenden Moment, wo ich mein Leben hätte beenden können, habe ich es nicht gemacht“, erzählt der Musiker seinen Mitstreitern live in der Show, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. „Es gab eine für mich bis heute unerklärliche Einwirkung. Das war kein Geist oder eine Vision oder Stimme, aber ich habe einfach stark gespürt, dass das nicht der Weg und nicht die Lösung ist“, sagt er.

Michael Patrick Kelly wurde mit seiner großen Musikerfamilie berühmt und hatte mit eben dieser jahrelang einen riesigen Erfolg. Im Jahre 2003, ganze 16 Jahre her, veröffentlichte der Sänger seine erste Solo-Single. Kurz darauf zog er sich in ein Kloster nach Frankreich zurück um einige Dinge in seinem Leben klarer zu sehen und sich zu besinnen.

Mittlerweile jedoch steht er schon wieder seit einigen Jahren auf der Bühne und ist ebenfalls Teilnehmer der Show „Sing meinen Song“. Hier darf er andere Künstler beobachten, wie sie eigene Interpretationen von Kellys Songs darbieten. Da können einem auch ruhig schon einmal die Tränen kommen. Immerhin versetzen einen Songs, die man hört, gerne einmal zurück an längst vergangene Momente und die damals erlebten Erfahrungen. Schön, dass es Kelly heute wieder gut geht und er seine wahre Bestimmung in der Musik leben kann.