„Seinfeld“ und „Star Trek“-Schauspieler Richard Herd ist tot

Der Schauspieler Richard Herd war seit Jahrzehnten in vielen Serien und Filmen zu sehen. Nun ist der US-Amerikaner im Alter von 87 Jahren gestorben.

Herd starb am Dienstagmorgen in seinem Zuhause in Los Angeles an Komplikationen im Verlauf seiner Krebserkrankung. Seine Familie soll in den letzten Stunden bei ihm gewesen sein.

Der Schauspieler war über 50 Jahre in verschiedensten Rollen zu sehen. Er galt als einer der meist beschäftigten Nebendarsteller in Amerika. Für das deutsche Publikum ist Herds Gesicht daher Eines, das man kennt, auch wenn man nicht gleich zuordnen kann, woher.

Besonders bekannt war Herd für seine Darstellung des Mr. Wilhelm in der US-Sitcom „Seinfeld“. International wurde Herd auch in Nebenrollen bei „Star Trek: Voyager“, „Knight Rider“, „Das A-Team“, „V – Die außerirdischen Besucher kommen“, „Dallas“, „Matlock“ und „Buffy – Im Bann der Dämonen“, „Emergency Room“, „O.C. California“, „Desperate Housewives“, „Cold Case“ wahrgenommen sowie in den Politthrillern „Die Unbestechlichen“ und „Das China-Syndrom“.

Seine erfolgreiche Schauspielkarriere startete Herd 1970 an der Seite von Arnold Schwarzenegger in „Hercules in New York“. Beide Schauspieler waren damals noch völlig unbekannt.

Herd stammt aus Bosten (USA). Zeitlebens ist er den dort ansässigen „Bosten Red Sox“ treugeblieben. In seiner Kindheit litt der 1932 geborene Schauspieler an einer schweren Knochenkrankheit, die ihn fast umgebracht hätte. Penicillin, das 1928 entdeckt und in Herds Kindheit noch erprobt wurde, rettete ihm als einer der ersten Patienten das Leben.

Herd hinterlässt seine Kinder Erica und Rick und seine Ehefrau Patricia, mit der er 40 Jahre verheiratet war. Auch sie ist Schauspielerin und debütierte 1980 in „Unsere kleine Farm“. Später spielte Patricia Herd auch bei Spielfilmen wie „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“ oder „Dog Days of Summer“ mit. Oft stand sie dabei an der Seite ihres Gatten vor der Kamera.

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