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Schwimmerin Anita Alvarez verlor im Wasser das Bewusstsein – das hat Konsequenzen für die Amerikanerin

Horrorszenen bei der Schwimm-WM: Anita Alvarez ging im Wasser unter wie ein Stein. Trotz schneller Rettung bleibt der Vorfall für die Sportlerin folgenreich.

Die Synchronschwimmerin verlor unerwartet, mitten im Wettkampf und im Wasser, das Bewusstsein. Leblos ging sie unter. In einem solchen Moment zählt jede Sekunde. Zum Glück reagierte ihre Trainerin Andrea Fuentes (39) sofort, sprang hinterher und brachte ihren Schützling wieder zurück an die Wasseroberfläche.

Der Vorfall ereignete sich in Budapest. Sanitäter waren vor Ort und versorgten die 25-jährige Schwimmerin sofort, nachdem Fuentes sie an den Beckenrand gezogen hatte. Die Trainerin übte später Kritik, weil ihr bei der dramatischen Rettung aus dem Wasser zunächst niemand geholfen habe. Weder Rettungsschwimmer noch Sanitäter hätten reagiert.

„Als ich sie sinken sah, schaute ich zu den Rettern rüber, aber ich sah, dass sie nur geglotzt und nicht reagiert haben“, sagte Fuentes am Donnerstag in einem Zeitungsinterview: „Ich glaube, sie hat mindestens zwei Minuten lang nicht geatmet, weil ihre Lungen voller Wasser waren“, berichtete Fuentes. Alvarez habe danach Wasser erbrochen und gehustet.

Der Grund für die Untätigkeit der Retter liegt jedoch im Regelwerk. Die Rettungsschwimmer dürfen laut ungarischen Medien erst dann eingreifen, wenn der Schiedsrichter dies anweist. Die Verantwortung liegt also dort.

Zum Glück blieb der Unfall körperlich folgenfrei. Schon am Freitag wollte die Schwimmerin wieder antreten. Doch das Geschehene hatte unerwartete Konsequenzen für Alvarez. Die FINA erteilte der Synchronschwimmerin kurz vor Beginn des Wettkampfs am Freitag ein Startverbot. Die Entscheidung begründete der verantwortliche Mediziner des Verbands: „Es gibt verschiedene Arten von Sportlern. Manche kommen besser damit klar, wenn der Gehalt von Sauerstoff und CO₂ sich derart verändert, aber andere sind sensibler. Sie ist eine davon“, stellte FINA-Chef-Mediziner Béla Merkely (55) fest. Sein hartes Urteil: „Möglicherweise ist dieser Sport nichts für sie“.

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Stephan Heiermann

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