Schwesta Ewa zu Haftstrafe verurteilt

Die Frankfurter Skandalrapperin Schwesta Ewa wurde vom Bundesgerichtshof (BGH) zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Dies bestätigte der BGH am 28. Februar in Karlsruhe. Im Prozess, der ihr gemacht wurde, ging es um mehrere „Prostitutionsreisen“. Sie soll in der Vergangenheit solche Reisen organisiert und im Anschluss auch durchgeführt haben. Anschaffen selbst ging sie zwar nicht, aber die mitgereisten Frauen dafür umso mehr. Die Einnahmen wurden im Anschluss geteilt – und zwar am Finanzamt vorbei. Die Musikerin hat außerdem zugegeben, dass sie auf diesen Reisen vier Prostituierte bei diversen Ausrastern körperlich massiv verletzt habe. Zum Beispiel hat sie eine der Frauen mit einem Absatzschuh schwer am Ohr verletzt.

Auch vorher hat sich die junge Mutter bereits das eine oder andere geleistet: Körperverletzung in 35 Fällen zum Beispiel oder sexuelle Verführung von Minderjährigen. Ein unbeschriebenes Blatt ist sie daher definitiv nicht.
Nun muss sie also erstmal in Haft. Tragisch, denn die 34-jährige ist erst vor sechs Wochen Mutter einer Tochter geworden. Diese darf sie laut Urteil aber mit in die JVA nehmen. Das war ihr bereits im Vorfeld das aller wichtigste und wendete sich damit auch an ihre Fans: „Betet bitte für mich, dass wir einen Platz im Mutter-Kind-Gefängnis bekommen.“

Die Zeit ihrer Untersuchungshaft (acht Monate hat sie bereits verbüßt) wird auf die zweieinhalb Jahre Haft angerechnet. Das heißt, dass Schwesta Ewa noch eine Reststrafe von 22 Monaten bleibt. Die gilt es nun zu verbüßen.

Bei der Urteilsverkündung hatte die Rapperin ihre kleine Tochter in einer Tragetasche mit in den Gerichtssaal gebracht und verließ diesen nach der Verhandlung zuversichtlich mit den Worten: „Ich glaub, ich hab ein gutes Gefühl. Hat sich doch gut angehört.“

Das wichtigste für Mutter und Kind ist bei allem Übel sicherlich die Bindung, die sie nun trotz Gefängnis nicht unterbrechen müssen.

 

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