Schwesta Ewa: Ihre Tochter hat bleibende Schäden

Rapperin Schwesta Ewa wurde erst in dieser Woche aus dem Gefängnis entlassen – und schon wird ihr Glück getrübt. Denn statt sich über ihre neugewonnene Freiheit zu freuen, macht sich die 36-Jährige große Sorgen um ihre kleine Tochter Aaliyah Jeyla. Die 2-Jährige nämlich verletzt sich selbst! Bevor sie zu ihrer Mutter ins Gefängnis durfte, musste sie vier Monate fremdbetreut werden. Und genau das scheint bei dem jungen Kind nun massive Spuren hinterlassen zu haben.


„Seit der Trennung von Vater und Mutter, die ja beide in Haft gekommen sind, schlägt sie mit dem Kopf gegen Wände, Beton oder Bett“, erklärt die besorgte Mutter im Interview mit „BILD“. „Ich habe es leider in sechs Monaten Haft nicht geschafft, das wegzubekommen. Das ist leider der Schaden, den ein Kind erleidet, wenn man ein Kind von der Mutter trennt“, führt sie weiter aus und gibt damit auch den zuständigen Behörden die Schuld am Verhalten ihrer Tochter. Ewa hatte lange dafür gekämpft, dass ihre Tochter gemeinsam mit ihr in Haft kommt. Doch bis das entschieden war, vergingen lange vier Monate, die das kleine Kind offenbar schwer traumatisiert haben.

Eine besonders schlimme Situation für die beiden, die für Ewa jedoch gleichzeitig auch eine echte Lehre ist. „Man könnte mir hundert Jahre Bewährung geben, aber ich würde nie wieder Scheiße bauen“, ist sie sich sicher. „Denn für nichts lohnt es sich mehr, es zu risikieren, dass ich von meiner Tochter getrennt werde.“


Ewa hatte bereits kurz nach ihrer Entlassung angekündigt, dass sie sich zeitnah therapeutische Hilfe holen möchte, um die Zeit im Gefängnis und die Trennung von ihrer Tochter zu verarbeiten. Sinnvoll wäre es sicher auch, wenn sie eine ähnliche Hilfe für ihr Kind in Anspruch nimmt. Denn das kleine Mädchen scheint es tatsächlich noch härter getroffen zu haben als seine Mutter. Hoffentlich können beide die furchtbaren Erlebnisse schon bald hinter sich lassen.

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