Schumi: Sebastian Vettel redet Klartext

Michael Schumacher ist der Held des weltweiten Rennfahrersports. Es gibt wohl niemanden, der ihn auf dieser Welt nicht kennt. Doch seit seinem schlimmen Skiunfall 2013 hört man nur noch sehr selten etwas über ihn. Gerade sein Gesundheitszustand wird von seiner Familie sowie seiner Managerin beinahe schon totgeschwiegen. An die Öffentlichkeit gelangt nichts, was nicht auch dorthin gelangen soll. Und so werden schon lange Zeit große Vergleiche gezogen, denn immerhin braucht die Welt ja irgendwie einen Nachfolger für den berühmten Kerpener.


Als 2. Michael Schumacher gilt deswegen schon lange Zeit Rennfahrer Sebastian Vettel. Nicht zuletzt deswegen, weil er ebenfalls für Ferrari gefahren ist. Doch nach seinem Wechsel zu Aston Martin hofft Vettel jetzt auf das Verstummen der ständigen Vergleiche. Doch da hat er sich getäuscht. Nun spricht der Formel-1-Champ Klartext.

Denn der 33-Jährige möchte keine Parallelen zwischen seiner und Schumis Karriere ziehen, wie er der „Sport Bild“ in einem Interview mitteilte. „Ich glaube, die Vergleiche bringen einen nicht weiter. Man kann meine Situation nicht mit Michaels damals vergleichen.“

Von einer Zukunft bei Aston Martin habe ihn übrigens Investor Lawrence Stroll überzeugt. „Es braucht Ehrgeiz, und es braucht Ziele, und die Ziele, die Lawrence Stroll hat, decken sich mit meinen. Das verbindet uns“, sagte Vettel. Der Heppenheimer warnte indes vor zu hohen Erwartungen: „Es ist aber klar, dass es nicht gleich Quantensprünge geben wird.“


Bei diesen Worten wird klar, dass Vettel endlich aus dem Schatten der berühmten Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher heraus treten möchte. Für die eigene Entwicklung sind die ständigen Vergleiche sicherlich nicht unbedingt förderlich. Bleibt zu hoffen, dass der 33-Jährige in Zukunft davon verschont wird und das auch die Presse sich bei der Berichterstattung ein wenig zurückhält.
Denn am Ende ist Michael Schumacher Michael Schumacher und Sebastian Vettel ist Sebastian Vettel.