Schumi-Kollege tödlich verunglückt

Die Rennsportwelt trauert um einen ehrlichen und wahnsinnig talentierten Kollegen. Nur kurze 22 Jahre sind dem Franzosen Anthoine Hubert vom Schicksal gegönnt gewesen.

Beim Auftakt der Formel-2 nach der Sommerpause, verlor Anthoine Hubert aus bisher noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er krachte nach der Eau-Rouge-Kurve in die Begrenzung. Sein Bolide wurde daraufhin zurück auf die Straße geschleudert und mit voller Wucht vom Auto des Amerikaners Juan-Manuel Correa erfasst. Für Hubert kam jede Hilfe zu spät. Sein Kollege Correa wurde in einer Klinik in Lüttich behandelt und erlitt mehrere Knochenbrüche. Auch seine Wirbelsäule wurde verletzt. Sein Zustand sein aber stabil.


In der Formel-2 fährt auch Mick Schumacher (20), der Sohn des weltberühmten Michael Schumachers. Er selbst passierte eben diese Kurve noch kurz vor dem Unfall. Sichtlich unter Schock äußert sich der 20-jährige in tiefer Trauer zu dem Vorfall seines Kollegen. „Das Schicksal ist brutal. Der Verlust ist endlos. Anthoine, wir vermissen dich.“

Auch Stars aus der Königsklasse, der Formel-1, äußern sich zu dem schrecklichen Vorfall. Nico Rosberg (34) schreibt beispielsweise: „Unendlich traurige Nachrichten. Ruhe in Frieden, Anthoine. Meine Gedanken sind bei deiner Familie und Freunden. Außerdem bete ich dafür, dass Juan-Manuel gut durchkommen wird.“


Auch Lewis Hamilton (34) kondoliert und äußerte sich zu der immensen Tragödie: „Erschütternde Nachrichten. Gott segne deine Seele, Anthoine.“

Man kann sich sicher sein, dass die gesamte Rennfahrer-Welt aktuell nach Belgien schaut und mit ihren Gedanken bei Huberts Familie ist. Der Rennsport ist nach wie vor einer der gefährlichsten der Welt. Nicht selten lassen Fahrer ihre Leben oder kommen aus Unfällen stark geschädigt hervor.