Schumi-Ex: Verurteilung wegen Nazi-Tattoo

Hakenkreuz, Reichsadler und sämtliche andere Nazi-Zeichen gehören zu den strafbaren Kennzeichen in Deutschland und sind verboten. Der Ex von Cora Schumacher wurde deswegen nun verurteilt.

Der Kölner Rocker Lenox ist von Kopf bis Fuß tätowiert und seine Haut kaum mehr zu erkennen. Die meisten seiner Tattoos sind zwar furchteinflößend, jedoch harmlos. Bis auf ein paar vereinzelte, die im letzten Sommer Polizisten in Köln auffielen. Dort nämlich zeigte sich der arbeitslose Vater einer Tochter nur mit einem Unterhemd bekleidet und stellte so ein Hakenkreuz und SS-Runen zur Schau.

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Die Polizei erstattete sofort Strafanzeige. Doch Lenox reagiert und machte sich einen Termin im Tattoo-Studio: „Ich habe es covern lassen“, erklärt er dem Richter und krempelt zum Beweis seine Jacke hoch. „Da ist jetzt ein Totenkopf. Es war eine Jugendsünde, eine Schnapsidee.“ Zu dem Zeitpunkt, als er sich die Tätowierung hatte machen lassen, habe er sich nach eigenen Aussagen mit den NS-Symbolen identifiziert, beteuert er auf der Anklagebank.

Auf der Veranstaltung im letzten Sommer, als die Polizisten die Zeichen sahen, habe er nur eine Zigarette rauchen wollen und sich keine Gedanken über seine Außenwirkung gemacht. Sofort nach der Anzeige habe er sich die Zeichen dann aber auch überstechen lassen.
Seine Anwältin hat zu Lenox Geständnis eine klare Meinung: „Mehr Unrechteinsicht geht doch nicht. Die Geldauflage würde mein Mandant gerne einer jüdischen Organisation spenden“, fügte sie an.


Obwohl auf solche Vergehen bis zu drei Jahren Gefängnis stehen können, ist Lenox am Ende dann noch glimpflich davon gekommen:
Der Richter findet 1200 Euro (60 Tagessätze à 20 Euro) angemessen. Allerdings erwähnt er auch: „Immerhin hat sich das Ganze auf den belebten Ringen und nicht auf dem Dorf abgespielt.“

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