Schon wieder! Beliebte Moderatorin verlässt die „Tagesthemen“

Was ist bloß los im ARD-Studio? Zum dritten Mal in wenigen Monaten müssen der Sender und seine Zuschauer einen herben Abschied hinnehmen. Nach Linda Zervakis und Jan Hofer wechselt nun auch Pinar Atalay von der ARD zu einem Privatsender. Die 43-Jährige steht schon bei RTL unter Vertrag.

Ab dem 1. August gehört Pinar Atalay zu RTL, wo sie den „Ausbau der Informations- und Nachrichtenangebote“ mitgestalten soll, verkündete der Privatsender. Dort ist die 43-jährige Journalistin schon fest eingeplant und wird spätestens am 29. August wieder zu sehen sein, um gemeinsam mit Peter Kloeppel das Wahltriell zu moderieren.

Mit diesem neuen Karriereplan verlässt Atalay die ARD-„Tagesthemen“, die sie seit 2014 mitmoderierte. Ein schwerer Schlag für den öffentlich-rechtlichen Sender. Denn erst im Frühjahr kündigte auch schon die Ex-„Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis.

Bald darauf erklärte sie via Instagram ihre neuen Pläne: „Es wurde ja viel gemunkelt und seit heute ist es offiziell: Matthias und ich sind demnächst das neue Paar auf ProSieben. Mit dem kurzen und prägnanten Titel ‚Zervakis & Opdenhövel live’“. Zervakis wechselte also zu ProSieben, wo sie ein eigenes Format bekommt, das ab Herbst wöchentlich über Deutschlands Bildschirme flimmern soll.

Auch der einstige „Tagesschau“-Chefsprecher Jan Hofer wechselte zu den Privatsendern. Wie jetzt Atalay, steht er inzwischen bei RTL unter Vertrag. Bis April tanzte er mit Profitänzerin Christina Luft bei „Let’s Dance“ und bald soll Hofer wieder in seinem gewohnten Metier erscheinen und Nachrichten verkünden – allerdings für RTL. Denn der Sender möchte im Hauptnachrichtenprogramm eine eigene Nachrichtensendung etablieren. Mit Hofer und Atalay hat RTL nun also schon zwei Ex-ARD-Top-Journalisten und –Sprecher. Man darf also Qualität erwarten.

Auch RTL trennte sich in jüngster Zeit von einigen Moderatoren oder Sendungen im Zuge einer Reform des Senders. So verliert unter anderem Oliver Pocher seinen Sendeplatz für „Pocher – gefährlich ehrlich“. Auch Pop-Titan Dieter Bohlen musste zur Kenntnis nehmen, dass seine Art zu moderieren und zu bewerten, nicht mehr in der nächsten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewünscht ist.

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.