Schock: Fußball-Legende plötzlich verstorben

Die Trauer sitzt tief beim 1. FC Köln. Mega-Fußballer und Club-Legende Gerd Strack ist tot! Der ehemalige Kicker des Bundesligisten starb am vergangenen Donnerstag im Alter von gerade einmal 64 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes. Seinen Tod bestätigte der Verein auf Nachfragen und verwies dabei auf die Familie von Strack.

Gerd Strack gehörte zu den wohl mit Abstand erfolgreichsten Spielern der Vereinsgeschichte. 1978 gewann er mit dem 1. FC das Double. 1977 und 1983 den DFB-Pokal. Das Pokalfinale von 1983 gegen den direkten Rivalen Fortuna Köln ging sogar in die Fußballgeschichte mit ein. Es war nämlich das letzte Mal, dass der 1. FC Köln einen Titel gewann.

Strack war Verteidiger beim 1. FC und lief in seiner Karriere in insgesamt 261 Bundesliga-Spielen auf. 1985 wechselte Gerd Strack schließlich in die Schweiz zum FC Basel.

Zur Saison 1987/88 unterschrieb Strack einen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf, bestritt aber verletzungsbedingt unter Trainer Aleksandar Ristić nur noch 17 Zweitligaspiele und traf in diesen zwei Mal das Tor. Im Sommer 1988 beendete Gerd Strack schließlich seine aktive Karriere als Fußballprofi.

Auch in der deutschen Nationalmannschaft spielte Strack mit. Hier kickte er den Ball allerdings nur einmal ins Tor.

Die Trauer um seinen Tod ist groß. Nicht nur bei seiner Familie, sondern auch in der gesamten Fußballwelt ist man sich des großen Verlustes schmerzlich bewusst. Sein langjähriger Team-Kollege, Toni Schumacher, äußerte seine Trauer gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Ich bin geschockt und total traurig. Meine Gedanken sind bei seiner Frau Emmy und den Kindern. Der Gerd war noch jünger als ich.“ Und auch in den sozialen Netzwerken äußerten sich zahlreiche Fußball-Fans zum Tod Stracks. „Ruhe in Frieden lieber Gerd. Für mich DER Innenverteidiger des #effzeh – bist viel zu früh gegangen“, lautet beispielsweise ein Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.