Stefanie Giesinger: Wegen dieser Erkrankung sehen wir sie kaum noch

Vor vielen Jahren gewann sie die Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Doch viel ist von der fröhlichen Stefanie Giesinger nicht übergeblieben. Nun gab sie einen ehrlichen Einblick in ihre schweren Depressionen, von denen sie zwar immer wieder einmal erzählte, aber deren Dimensionen wohl den wenigsten bekannt sein dürften.

Manchmal gehe es ihr schlecht und dann auch wieder besser. Am schlimmsten sei es, wenn sie nach einem positiven Tag „alleine nach Hause kommt“. In solchen Momenten wird die 25-Jährige nach eigenen Aussagen von starken Selbstzweifeln geplagt. „Oh Gott, bist du peinlich. Oh Gott, bist du scheiße. Lösch mal lieber alles. Oh Gott, ich hasse mich“, sind dann die Dinge, die ihr durch den Kopf gehen.

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Sie steigert sich in solchen Momenten so sehr in diese negativen Gedanken rein, dass sie nicht mehr schlafen könne. „Wenn man das sechs Stunden mit sich selbst macht, also sich selbst das antut, dann ist es eigentlich kein Wunder, dass man am nächsten Tag traurig ist, nicht aus dem Bett kommt, sich denkt, alles ergibt keinen Sinn!“ In solchen Momenten hasse sie sich auf eine unerträgliche Art und Weise.

Zwar habe sie diese depressiven Episoden heute ganz gut im Griff, aber es gab sogar noch schlimmere Zeiten in ihrem Leben. An die erinnert sich das Model ebenfalls noch sehr gut.

„Woran ich mich jedoch erinnern kann, ist, dass ich wochenlang nicht richtig schlief, mich zu Jobs geschleppt habe, im Flieger, Zug oder Auto geweint habe und lächelnd vor der Kamera stand.“

Ein Leben, dass sich so sicher niemand wünscht. Damals nahm sie Antidepressiva und ging auch regelmäßig zu einer Therapeutin, die versuchte, mit ihr einen Ausweg aus dieser Krise zu finden.

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Um sich heute runterzubringen und nicht immer wieder in ein gefährliches Gedankenkarussell zu rutschen, meditiert Giesinger am Abend. „Ich achte auf meine Gedanken, genug Schlaf, spreche offen über meine Ängste!“ Außerdem habe sie begonnen, sich selbst kennenzulernen und sich endlich nicht mehr so für ihre Art zu verurteilen.

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