Schmerzensgeld! Altkanzler Schröder Schröder vor Gericht schuldig gesprochen

Was hat der Altkanzler sich da nur zu Schulden kommen lassen? Gerhard Schröder wurde zu mehr als 20.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Der Grund ist beinahe amüsant. Der Kläger wurde nämlich vom ehemaligen, deutschen Kanzler gehörnt. Für ein koreanisches Gericht war das Grund genug zum Schuldspruch.

In dem Verfahren ging es um Schröders gegenwärtige Ehefrau Soyeon Schröder-Kim (53). Deren Ex-Mann zog wegen Ehebruchs vor ein Familiengericht in Seoul und gewann. Die koreanischen Richter brummten Gerhard Schröder (77) eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Won auf. Das sind umgerechnet etwas mehr als 20.000 Euro.

Hintergrund ist eine gebrochene Abmachung zwischen Soyeon Schröder-Kim und ihrem Ex. Als diese sich 2017 einvernehmlich scheiden ließen, einigte man sich darauf, dass Soyeon ihre Beziehung zu Schröder beendet würde.

Die Scheidung ging durch. Doch statt einer Trennung stand bei dem Altkanzler und seiner 53-jährigen Wirtschaftsmanagerin Heirat auf dem Programm. Die beiden gaben sich im Mai 2018 das Ja-Wort.

Der Exmann der Koreanerin wollte das nicht auf sich sitzen lassen und klagte auf 100 Millionen Won. Das Gericht gab ihm zwar recht, senkte jedoch die Strafsumme um fast Zweidrittel herab.

Schröders Anwalt hatte zur Verteidigung hervorgebracht, dass die Beziehung zwischen seinem Mandanten und Soyeon nicht ursächlich zur Trennung geführt hätte. Die Richter sahen das offenbar anders. Schröder und seine heutige Ehefrau lernten sich 2015 bei einem Interview kennen. 2016 bekannten sie sich zu ihrer Beziehung, obwohl die 53-Jährige da noch mit ihrem Exmann verheiratet war.

Ehebruch war in Korea bis vor wenigen Jahren noch mit einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren versehen. Erst 2015 wurde das Gesetz modernisiert. Bis heute gibt es Bestrebungen die Sexualmoral per Gesetz aufrecht zu halten und die Institution Ehe zu schützen.

Fun Fact: Nachdem das Gesetz 2015 geändert wurde, ist der Aktienwert des südkoreanischen Kondomherstellers Unidus Corp. in die Höhe geschossen.

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