Schauspielerin tot in ihrer Wohnung gefunden

Der spanische Film-Star Verónica Forqué ist tot. Die preisgekrönte Schauspielerin, die auch über die Grenzen Spaniens bekannt war, wurde verschiedenen Medienberichten zufolge leblos in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden. Und das am gestrigen 13. Dezember 2021. Sie wurde gerade einmal 66 Jahre alt.

Ein Fremdverschulden wird bislang ausgeschlossen. Aktuelle Ermittlungsergebnisse besagen, dass die Künstlerin ihr Leben aller Wahrscheinlichkeit nach selbst beendet hat. Offiziell bestätigt wurden die Informationen bisher aber noch nicht. Unklar ist auch, aus welchem Grunde sie sich umbrachte.


Forqué wurde in den 1980er und 1990er Jahren zu einer der beliebtesten Darstellerinnen ihres Heimatlandes. Besonders durch die Filme des Regisseurs Pedro Almodóvar, in denen sie mitwirkte, machte sie sich einen Namen. Vor allem in den Streifen „Kika“ (1994), „Matador“ (1986) und „Womit habe ich das verdient?“ (1984) konnte sie ihr beispielloses Talent unter Beweis stellen.

Forqués Produktionsfirma „El Deseo“ schrieb zu ihrem Tod: „Die Lücke, die sie in unserem Leben und in unserem Kino hinterlässt, ist nicht zu schließen. Eine außergewöhnliche Schauspielerin und eine unersetzliche Person, mit der wir die Ehre hatten, zu arbeiten und das Leben zu teilen, ist gegangen.“ Mit „Gute Reise, Véronica“ verabschiedet man sich in besagtem, emotionalem Statement.

Auch der weltweit bekannte Schauspieler Antonio Banderas, der gemeinsam mit Forqué Fernando Colomos Film „Bajare al Moro“ drehte, nahm Anteil an ihrem Tod. Via Twitter erinnere er sich an eine „nette, spirituelle Frau und eine gute Begleiterin“.


Verónica Forqué war die Tochter des Regisseurs José Maria Forqué sowie der Schriftstellerin Carmen Vásquez-Vigo. Sie stammte damit aus einer wirklich künstlerischen Familie. Kein Wunder also, dass sie zu Lebzeiten so erfolgreich war und es verstand, ein riesiges Publikum immer und immer wieder mit ihrem Können zu begeistern.

Ein Kommentar

  1. warum sie sich umgebracht hat?
    Fragen sie mal die Menschen wie es ihnen in der momentanen Situation geht – besonders durch ständige Panikmache und Versprechen der Regierungen, die nicht eingehalten werden.

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