Schauspieler Leo Reisinger (Hebamme Toni) sitzt in Thailand fest

Während wir jeden Freitagabend Leo Reisinger in „Toni, männlich, Hebamme“ im TV sehen, befindet sich der Schauspieler unfreiwillig am anderen Ende der Erde. Wegen Corona sitzen Reisinger, seine Frau Mareike und ihre drei Kinder in Thailand fest.

Mitte Januar vereiste die Familie nach Thailand, um sich unter der südasiatischen Sonne zu erholen. Doch dann kam Corona und aus dem Traumurlaub wurde ein Zwangsaufenthalt mit unbestimmtem Ende.

Im Interview mit der Bild-Zeitung berichtete der 42-Jährige, dass mitten im Urlaub alle Flüge ab Bangkok gestrichen wurden. Auch der inländische Flugverkehr liegt brach. „Jetzt müssen wir abwarten, wie und wann wir zurück nach Deutschland kommen.“, sagt Reisinger.

Inzwischen wurde Reisingers Aufenthaltsgenehmigung zwangsweise bis zum 17. Mai verlängert. Eigentlich hätte er spätestens am 8. April abreisen müssen. Doch daraus wurde nichts.

Statt Spaß am Strand steht inzwischen Alltag auf dem Programm. Reisingers 9-jähriger Sohn bekommt inzwischen Aufgaben von der Schule in Bayern geschickt und lernt.

Planmäßig hätte der Serien-Star demnächst wieder Verpflichtungen am Set. Das fällt wohl erstmal flach. Reisinger nimmt es gelassen. Mit den Corona-Maßnahmen fallen TV-Drehs ja auch aus. Reisinger: „Wenn sich die ganze Welt in Quarantäne befindet, dann können wir auch erst mal hier bleiben. Die Abstandregeln lassen sich hier sicher einfacher einhalten als zu Hause.“

Ob der Schauspieler und seine Familie gemütlich in einem 5-Sterne-Resort abwarten oder sich in einer Ferienwohnung durchschlagen, ließ sich aus dem Interview nicht ersehen. Allerdings berichtete Reisinger, dass er und seine Frau lange für den Urlaub gespart hatten.

Thailand ist vor allem wirtschaftlich stark von der Corona-Pandemie betroffen. Hunderttausende von Gastarbeitern aus den Nachbarländern sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt, wodurch der Export nahezu zum Erliegen kommt. Gleichzeitig bleiben die Touristen aus. Das Land stürzt in eine Krise. Es gibt also aktuell schönere Orte, wo man seine Zeit verbringen kann, auch wenn Reisinger sehr optimistisch klang.